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Kinect und Move: Spieler zu unsportlich für Bewegungsboxen?

Ein linker Haken, eine kräftige Gerade – so etwas könnte mit Kinect oder Move in Boxspielen viel Spaß machen. Trotzdem erscheint Fight Night Champion ohne Unterstützung für die Bewegungssteuerungssysteme. Ein Entwickler erklärt den Grund.
/ Peter Steinlechner
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"Es übersteigt wahrscheinlich den Fitnesslevel der meisten Spieler, für drei Minuten auf den eigenen Füßen zu stehen und Faustschläge auszuteilen" , erklärte Brian Hayes im Gespräch mit der britischen Ausgabe von Eurogamer(öffnet im neuen Fenster) , warum das Boxspiel Fight Night Champion weder Kinect noch Move unterstützt. Hayes ist bei EA Sports für das Gamedesign des Titels – bei dem es Spekulationen über die beiden Bewegungssteuerungen gab – zuständig.

Kevin Butler boxt mit Move
Kevin Butler boxt mit Move (01:40)

Laut Hayes sage selbst Microsoft, dass Spiele wie Fight Night Champion sich nicht für Kinect eignen würden. Allerdings könne er selbst sich vorstellen, dass künftige Boxspiele durchaus Move und Kinect unterstützen. Allerdings müssten Spiele, die die Bewegungssteuerungen verwenden, von Grund auf daraus ausgerichtet sein. Immerhin: Eine ganz geringe Chance gebe es noch, dass auch Champion per Patch mit Move mitboxt – falls jemand bei EA oder Sony eine sinnvolle und unkomplizierte Möglichkeit zur Unterstützung des Systems findet. Ein bisschen Zeit ist noch: Fight Night Champions erscheint laut EA erst 2011.


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