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Electronic Arts: 21,6 Prozent Umsatz mit Downloads, Abos und Werbung

Electronic Arts ist einer der Gewinner der Fußball-WM in Südafrika: Vor allem dank der starken Umsätze mit dem offiziellen Spiel ist EA im ersten Geschäftsquartal zurück in der Gewinnzone. Noch mehr freut sich das Unternehmen über den mittlerweile hohen Anteil des Digitalgeschäfts.
/ Peter Steinlechner
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Crysis 2 erscheint nicht im Herbst 2010, sondern frühestens im Frühjahr 2011. Und damit im gleichen Quartal, in dem auch das noch nicht näher vorgestellte Need for Speed: Shift 2 auf den Markt kommt – das vermutlich, wie Teil 1 , auf eher realistische Rennen setzt. Die Termine hat Publisher Electronic Arts im Zusammenhang mit der Veröffentlichung von Bilanzzahlen genannt. Rund 96 Millionen US-Dollar hat EA im ersten Geschäftsjahresquartal netto verdient, das am 30. Juni 2010 abgelaufen war. Im Vorjahreszeitraum war ein Verlust in Höhe von 234 Millionen US-Dollar angefallen. Der Umsatz ist von 644 auf 815 Millionen US-Dollar gestiegen.

Crysis 2 – Spielszenen von der E3 2010
Crysis 2 – Spielszenen von der E3 2010 (03:44)

Neben dem Bestseller Fifa Fußball Weltmeisterschaft 2010 Südafrika hat nach Unternehmensangaben auch Scrabble für das iPad von Apple entscheidend zum Erfolg beigetragen, ebenso wie die als Download vertriebenen Zusatzinhalte für Titel wie Battlefield: Bad Company 2 .

Überhaupt wird das Digitalgeschäft immer wichtiger: Inzwischen erzielt EA 21,6 Prozent seiner Inhalte direkt im Internet – also mit Downloadangeboten, Abogebühren, Werbung und sonstiger digitaler Distribution. Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen damit, dass das Onlinebusiness um rund 30 Prozent zulegt.

Aber auch Playstation 3 und Xbox 360 gewinnen weiter an Bedeutung, die Umsätze auf diesen beiden Konsolen sind im Jahresvergleich um 21 Prozent gewachsen, die mit der PS3 sogar um 40 Prozent. Die Wii findet in den offiziellen Bilanzmitteilungen fast keine Erwähnung, auf dem PC sieht EA sich als größter Publisher – was sich mit Blizzards Starcraft 2 ändern dürfte. Für das Gesamtjahr bestätigt EA seine Prognose über einen Umsatz in Höhe von 3,35 bis 3,60 Milliarden US-Dollar und einen Verlust von 0,70 bis 1,00 US-Dollar pro Aktie.


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