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Rdio: Sozialer Musikdienst in Nordamerika gestartet

Der Musikdienst Rdio ist nun in Kanada und den USA regulär gestartet. Gegründet wurde er von Janus Friis und Niklas Zennström, von denen bereits Kazaa und Skype stammten.
/ Christian Klaß
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Mit dem offiziellen Start in Kanada und den USA sind nun keine Einladungen zum Zugang zu Rdio mehr vonnöten. Rdio bietet für einen monatlichen Betrag Zugriff auf das Musikangebot von großen sowie von unabhängigen Plattenfirmen.

Als sozialer Musikdienst will Rdio Inc. dem Nutzer die Arbeit abnehmen, sich um die Musikauswahl zu kümmern. "Rdio ist wie Twitter für Musik" , heißt es in einer Unternehmensankündigung. Nutzer könnten ihren "Freunden und Leuten mit großartigem Musikgeschmack" folgen, um neue Bands zu entdecken und die Liste der eigenen Lieblingsmusik zu erweitern.

Für 9,99 US-Dollar pro Monat werden nicht nur Streams zur Verfügung gestellt, es ist auch möglich, Musik und Wiedergabelisten offline zu hören – mit eigenen Apps für Android-, Blackberry und iPhone-Smartphones. Wem der reine Onlinezugang genügt, für den fallen monatlich 4,99 US-Dollar an Kosten an.

Ob sich die Nutzer nun berieseln lassen oder selbst ihre Musik wählen – es gibt keine Werbeunterbrechungen der Musik. Streams für netzwerkfähige Musikplayer werden offenbar noch nicht geboten.

Rdio(öffnet im neuen Fenster) ist Partner von Major Labels wie EMI Music, Sony Music Entertainment, Universal Music Group und Warner Music Group. Dazu kommen mehrere unabhängige Aggregatoren, beispielsweise IODA, IRIS, Finetunes, INgrooves und The Orchard. Das Musikangebot umfasst derzeit sieben Millionen Songs.


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