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Recorded Future: CIA und Google investieren in Linguistik-Startup

Das Startup Recorded Future bietet eine sehr spezielle Suchmaschine an. Mit linguistischen Methoden versucht Recorded Future, anhand historischer Informationen zukünftige Entwicklungen zu prognostizieren.
/ Jens Ihlenfeld
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Recorded Future(öffnet im neuen Fenster) überwacht Nachrichtenquellen, Blogs und andere Veröffentlichungen in Echtzeit, extrahiert Informationen wie Personen, Unternehmen, Ereignisse und deren zeitlichen Zusammenhang und bildet daraus einen Index, der über eine Art Suchinterface nach Vergangenheit, Gegenwart und prognostizierter Zukunft abgefragt werden kann.

Dabei geht Recorded Future nach eigenen Angaben über eine reine Suche hinaus und versucht aus den gewonnenen Erkenntnissen auf künftige Ereignisse zu schließen und Trends abzuleiten, die auch grafisch aufbereitet werden.

Recorded Future stellt sich vor
Recorded Future stellt sich vor (01:34)

Die Technik eignet sich beispielsweise zur Konkurrenzbeobachtung oder Markenüberwachung, soll aber auch für Geheimdienste nützlich sein, unter anderem zur Vorhersage von Terroranschlägen. Das soll auch zwei prominente Investoren angelockt haben: Laut Wired(öffnet im neuen Fenster) haben Google Ventures und die CIA-Firma In-Q-Tel(öffnet im neuen Fenster) im vergangenen Jahr in das Unternehmen investiert.

Seinen Dienst bietet Recorded Future in einer sehr einfachen Version kostenlos an. Der volle Funktionsumfang steht nur zahlenden Premiumnutzern zur Verfügung, von denen das Unternehmen 149 US-Dollar pro Monat verlangt.


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