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Kartellverfahren: Ermittlungen gegen Amazon und Apple

Der Generalstaatsanwalt des US-Bundesstaates Connecticut, Richard Blumenthal, untersucht die E-Book-Verträge von Amazon und Apple auf mögliche Wettbewerbsverstöße.
/ Jens Ihlenfeld
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Blumenthal nimmt die von Amazon und Apple mit den größten E-Book-Verlagen geschlossenen Verträge unter die Lupe. Es geht um die Frage, ob die Verträge Wettbewerb in unerlaubter Weise einschränken und Konkurrenten von Amazon und Apple daran hindern, die elektronischen Bücher billiger anzubieten.

Demnach haben sich die beiden größten E-Book-Anbieter in den USA, Amazon und Apple, in den Verträgen zusichern lassen, immer die besten Preise für E-Books zu bekommen. Blumenthal fordert die beiden Unternehmen daher nun zu einem klärenden Gespräch auf.

Zu den Verlagen, die entsprechende Verträge mit den beiden geschlossen haben, zählen laut Blumenthal Macmillan, Simon & Schuster, Hachette, HarperCollins und Penguin.

Bei ersten vorläufigen Untersuchungen stellten Blumenthals Mitarbeiter fest, dass die Preise für Bücher auf der Bestsellerliste der New York Times bei Amazon, Apple, Borders und Barnes & Noble das Gleiche kosten. Das deute darauf hin, dass die Verträge schon zu Einheitspreisen geführt haben.

In einem Interview mit Cnet(öffnet im neuen Fenster) gab der bei Amazon für Kindle zuständige Ian Freed an, Amazons Marktanteil bei E-Books liege bei 70 bis 80 Prozent, während Apple und Barnes & Noble jeweils 20 Prozent Marktanteil für sich reklamieren.

[Macmillan gehört wie Golem.de zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck]


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