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Eee PC 1215N im Test

Schnelles Spiele-Netbook mit Dual-Core und Optimus

Wer ein leistungsfähiges 12-Zoll-Netbook haben will, der könnte zu Asus' neuem Eee-PC-Modell 1215N greifen. Mit Ion-Grafik und Dual-Core-Atom ist es viel schneller als einfache Netbooks. Allerdings hat das Gerät Konkurrenz im übergeordneten CULV-Lager.

Artikel veröffentlicht am ,
Eee PC 1215N im Test: Schnelles Spiele-Netbook mit Dual-Core und Optimus

Mit dem Eee PC 1215N verkauft Asus ein Notebook mit einer besonderen Hardwarekombination. Dabei wird der Atom D525 mit zwei Kernen zusammen mit dem Tiger-Point-Chipsatz NM10 und einem Ion-2-Grafikkern von Nvidia in ein 12-Zoll-Gehäuse gepackt. Der Ion 2 kann dabei auf 512 MByte DDR3-Grafikspeicher zurückgreifen und taktet laut GPU-Z mit 475 MHz. Diese Kombination verspricht eine für Netbook-Verhältnisse hohe Leistung, sowohl beim Spielen als auch beim Arbeiten.

Inhalt:
  1. Eee PC 1215N im Test: Schnelles Spiele-Netbook mit Dual-Core und Optimus
  2. Eee PC im Wandel
  3. Tastatur und Touchpad
  4. Benchmarks und gefühlte Leistung
  5. Videobeschleunigung und Akkulaufzeit
  6. Fazit und Verfügbarkeit

Dass es überhaupt zu einer solchen Kombination aus drei Chips kommen musste, liegt an Intel. Mit dem NM10 hat Intel den Grafikkern aus dem Chipsatz in die CPU verlagert. Das Problem: Auch Intels neuer Grafikkern ist kaum schneller als die Lösungen der ersten Netbook-Generation. Nvidias Ion 2, angebunden per PCI-Express am NM10, verspricht deutlich mehr Leistung, auch beim Videodecoding.

  • Asus Eee PC 1215N: Auf der linken Seite gibt es unter anderem einen HDMI-Anschluss und einen Kartenleser.
  • An der rechten Seite ist ein Netzwerkanschluss, der allerdings nur Fast-Ethernet beherrscht.
  • Mattes Äußeres, ...
  • ... aber spiegelndes Inneres.
  • Sieht aus wie ein Schiebeschalter, ist aber nur zum Drücken: der Anschaltknopf.
  • WLAN und Bluetooth werden links an- oder abgeschaltet.
  • Die Kamera hat einen Schiebeschalter.
  • Eine seltene Kombination. Dual-Core-Atom und Nvidia Ion 2
  • Das Touchpad ist schön groß. Fast 85 mm in der Breite und 47 mm in der Höhe. Die Tastenwippe ist leider nur mäßig.
  • Aufgeklappter Eee PC 1215N
  • Akku mit 56 Wh
  • GPU-Z mit der GMA 3150...
  • ... und der Ion-2-GPU
  • CPU-Z: Dual-Core-Atom
  • CPU-Z: Das BIOS hat noch Betastatus.
  • CPU-Z: So viel RAM wird im Seriengerät nicht vorhanden sein.
  • Asus plant, das Gerät nur mit 2 GByte auszuliefern.
  • Windows-Leistungsindex
  • Von dem verbauten RAM steht erstaunlich wenig zur Verfügung. Häufig meldet Windows auch, dass nur 1,99 GByte nutzbar sind.
  • 3DMark 2001 SE: Ion 2 und D525 sind rund doppelt so schnell wie der Atom N450 und sein integrierter Grafikkern.
  • Cinebench R10: Die zwei Kerne des D525 mit 1,8 GHz überholen den N450 (1,66 GHz) deutlich, müssen sich aber einem Core 2 Duo (1,3 GHz, 3 MByte Cache) geschlagen geben.
  • Im Super-Pi-Benchmark ist deutlich zu sehen, dass selbst alte Core-2-CPUs (1,2 GHz, 2 MByte Cache) den schnellsten Atoms überlegen sind.
  • Nvidia Control Panel: Hier kann die GPU ausgewählt werden,...
  • ... die für die jeweilige Anwendung aktiv werden soll.
Asus Eee PC 1215N: Auf der linken Seite gibt es unter anderem einen HDMI-Anschluss und einen Kartenleser.

Mit der Kategorisierung des neuen Eee PC wird es schwer. Ein 12,1-Zoll-Notebook (1.366 x 768 Pixel, spiegelnd) konkurriert schon mit sogenannten CULV-Notebooks (Consumer Ultra Low Voltage), bei ähnlichem Preis. Der hier getestete Eee PC kostet mit fast 500 Euro ähnlich viel wie kleine CULV-Subnotebooks. Wir werden im Folgenden aber den Eee PC als Netbook einstufen, da er sich durchaus von den CULV-Geräten stark genug unterscheidet. Vor allem durch die zu erwartende CPU-Leistung.

Inhalt:
  1. Eee PC 1215N im Test: Schnelles Spiele-Netbook mit Dual-Core und Optimus
  2. Eee PC im Wandel
  3. Tastatur und Touchpad
  4. Benchmarks und gefühlte Leistung
  5. Videobeschleunigung und Akkulaufzeit
  6. Fazit und Verfügbarkeit

Nach Microsofts Definition ist das Gerät jedoch kein Netbook mehr. Die ULCPC-Lizenz gibt es von Microsoft dafür nicht, denn dafür verbaut Asus zu viel RAM. Asus installiert also Windows 7 Home in der 32-Bit-Variante.

Eee PC im Wandel 
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CruZer 04. Okt 2010

War mal richtig entspannend soviel Schwachsinn zu lesen... Gerne gelacht und gut gewesen...

Blubber567 07. Aug 2010

Der K125 von AMD frisst nur 12, statt 18 watt und hat fast identische benchmarkergebnisse...

geekee 05. Aug 2010

Er will aber anscheinend keine Runde Solitair, denn dafür reicht der Atom locker, demnach...

geekee 05. Aug 2010

Wer weiß wie da noch die Sets sind, da hier ja auch das System Win7 angepasst ist und der...

PeterMeter 05. Aug 2010

USA-Kauf = Z/Y vertauscht


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