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Jugendschutz: Chinesen müssen unter Klarnamen spielen

In China sind eine Reihe von neuen Gesetzen in Kraft getreten: So müssen Onlinespiele für jüngere Zielgruppen ohne Gewalt auskommen. Generell gilt ab dem 1. August 2010 die Pflicht, seinen echten Namen anzugeben.
/ Peter Steinlechner
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Bei den Spielern von Starcraft 2 und World of Warcraft hat die von Blizzard geplante Pflicht zur Verwendung von Klarnamen zu einer gewaltigen Protestwelle geführt – das Unternehmen hat sich mit seinen Vorstellungen nicht durchgesetzt. Ein Gesetz mit vergleichbaren Auswirkungen ist zum Stichtag 1. August 2010 in China auf Initiative des Kulturministeriums in Kraft getreten. Wer an Onlinespielen teilnehmen möchte, muss sich mit seinem echten Namen anmelden, so die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua laut CNN(öffnet im neuen Fenster).

Außerdem soll es klare Vorgaben geben, dass die Spielzeit von Minderjährigen begrenzt wird. Bislang ist das, trotz anderslautender Meldungen westlicher Medien, so nicht der Fall: Oft gab es bislang lediglich Begrenzungen in der Menge an Erfahrungspunkten, die pro Tag vergeben werden konnten.

Die Entwickler von Spielen, die direkt jugendliche Zielgruppen ansprechen, dürfen nach dem neuen Gesetz keine Gewalt mehr in ihre Werke einbauen, wenn diese Szenen von Minderjährigen nachgespielt werden können. Außerdem ist es laut CNN generell nicht mehr erlaubt, dass in Spielen gegen Anstand oder Gesetze verstoßen werden kann.


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