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Motorola: Der Smartphone-Absatz ist gestiegen

Motorola konnte den Absatz von Smartphones im zweiten Geschäftsquartal 2010 erhöhen. Insgesamt wurden allerdings weniger Handys verkauft als im ersten Geschäftsquartal. Insgesamt reichte es bei einem leichten Umsatzrückgang für einen Gewinn von 162 Millionen US-Dollar.
/ Ingo Pakalski
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Im zweiten Geschäftsquartal 2010 hat Motorola einen Umsatz von 5,41 Milliarden US-Dollar erzielt. Das bedeutet einen leichten Rückgang, denn noch vor einem Jahr betrug der Umsatz 5,5 Milliarden US-Dollar. Dabei konnte Motorola den Gewinn auf 162 Millionen US-Dollar steigern. Noch ein Jahr zuvor hatte der Gewinn bei lediglich 26 Millionen US-Dollar gelegen.

Eine Folge des geringeren Gesamtumsatzes ist ein Umsatzrückgang in drei von vier Geschäftsbereichen von Motorola. Im Handygeschäft verringerte sich der Umsatz um 6 Prozent von 1,83 Milliarden US-Dollar auf 1,72 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz im Home-Bereich ging von 1,01 Milliarden US-Dollar auf 886 Millionen US-Dollar zurück, das entspricht einem Rückgang von 13 Prozent.

Das Netzwerk-Segment wies einen Umsatzrückgang von 2 Prozent aus. Der Umsatz verringerte sich von 988 Millionen US-Dollar auf 967 Millionen US-Dollar. Lediglich der Bereich Enterprise Mobility Solutions konnte beim Umsatz zulegen – um 10 Prozent. Noch vor einem Jahr hatte der Umsatz bei 1,69 Milliarden US-Dollar gelegen, nun sind es 1,85 Milliarden US-Dollar.

Motorola verkauft auf dem Weltmarkt im zweiten Geschäftsquartal 2010 insgesamt 8,3 Millionen Mobiltelefone. 2,7 Millionen davon waren Smartphones. Im vorherigen Quartal konnte Motorola noch 8,5 Millionen Handys verkaufen, davon waren aber nur 2,3 Millionen Smartphones. In den vergangenen Monaten hatte Motorola sich voll auf Smartphones auf Basis von Android konzentriert.

Kürzlich hatte Motorola mitgeteilt, dass der Geschäftsbereich Mobilfunknetzinfrastruktur des Unternehmens von Nokia Siemens Networks übernommen wird. Als Kaufpreis wurden rund 1,2 Milliarden US-Dollar vereinbart.


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