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Bildungsrechner

Indien stellt 25-Euro-Tablet vor

Indiens Schüler und Studenten sollen ab dem kommenden Jahr einen Computer zum Lernen bekommen. Das Gerät, ein Tablet-PC mit Touchscreen, hat Bildungsminister Kapil Sibal vorgestellt. Der Preis der Gerätes beträgt 1.500 Rupien, umgerechnet 25 Euro.

Während es die von Nicolas Negroponte gegründete Stiftung One Laptop Per Child immer noch nicht geschafft hat, den Preis für den Bildungsrechner XO auf die angekündigten 100 US-Dollar zu senken, haben Entwickler in Indien einen Computer entwickelt, der 1.500 Rupien, umgerechnet 25 Euro kosten soll. Das berichtet die Tageszeitung Times of India. Bildungsminister Kapil Sibal hat das Gerät gestern vorgestellt.

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Bei dem Rechner handelt es sich um einen Tablet-PC, der Apples iPad ähnelt. Über die technischen Details ist noch wenig bekannt. Das Gerät hat einen Touchscreen und 2 GByte Arbeitsspeicher, aber keine Festplatte. Als Schnittstellen soll das Gerät über einen USB-Anschluss sowie über WLAN verfügen. Zu dem Gerät kommt noch ein Solarmodul hinzu, mit dem der Akku geladen werden kann. Dessen Preis ist in den 25 Euro allerdings nicht mit berücksichtigt.

Open Source

Betriebssystem und Software sind Open Source. Auf dem Linux-Rechner werden unter anderem ein Webbrowser und Programme zum Öffnen diverser Text- und Office-Formate wie .pdf, .doc oder .odt sowie zum Betrachten von Multimedia-Inhalten wie Bildern und Videos laufen. Eine Software zur Textverarbeitung fehlt ebensowenig wie eine, mit der der Nutzer Videokonferenzen durchführen kann.

Entwickelt wurde das Gerät an den Indian Institutes of Technology in Kanpur, Kharagpur und Madras sowie dem Indian Institute of Science in Bangalore. Indien hatte bereits vor einigen Jahren angekündigt, einen Computer für Schüler entwickeln zu wollen, der 10 US-Dollar kostet. An diesem Ziel will Sibal festhalten. Er sagte bei der Präsentation, das Ziel sei, die Kosten schließlich auf umgerechnet rund 8 Euro zu senken.

Das Tablet soll im Laufe des kommenden Jahres an Universitäten, später auch an Schulen ausgeliefert werden. Sibal sagte staatliche Fördermittel zu, so dass die Tablets nur 750 Rupien, umgerechnet etwa 13 Euro, kosten werden.


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lol123 26. Jul 2010

im kindergaaarten... *sing* im kindergaaarten....

Denkmal 26. Jul 2010

Das ist völliger Quatsch. Die Produktionskosten des kleinsten iPad liegen bei weit über...

AlexK 26. Jul 2010

Wir haben hier in diesem Land eine Preisstruktur, die über weite Strecken völlig...

lalalalalalala 26. Jul 2010

Spricht doch nix dagegen das Ding für einen etwas höheren Preis zu exportieren und somit...



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