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Gemeingut: Linz fördert Open Commons

Linz will eine Open-Commons-Region werden. Dabei will die Stadt Daten, Software, Lehr- und Lernmaterialien öffentlich zugänglich machen. Ein Beirat und eine Koordinationsstelle sollen bei der Umsetzung helfen.
/ Jörg Thoma
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Die österreichische Stadt Linz(öffnet im neuen Fenster) will mit der neuen Initiative(öffnet im neuen Fenster) Inhalte, die als "Open Commons" bezeichnet werden, seinen Bürgern frei zugänglich machen. Dazu gehören unter anderem Lehr- und Lernmaterialien sowie Daten wie Kartenmaterial oder freie Software. In den Linzer Pflichtschulen kommt bereits hauptsächlich die Bürosuite Openoffice.org zum Einsatz.

Mit der Initiative will die Region Linz sowohl der Öffentlichkeit dienen als auch wirtschaftliche Impulse setzen. Dabei sollen nicht nur Kosten reduziert, sondern auch Abhängigkeiten vermieden und die Eigeninitiative gefördert werden.

Zunächst soll ein Beirat gegründet werden sowie eine Koordinationsstelle, die die Angebote im Bereich Bildung unter dem Namen "Open Courseware" und Stadtinformationen oder Stadtkarten unter dem Namen "Open Data" ausweiten soll. Zudem werde geprüft, wie der Einsatz von quelloffener Software weiter gefördert werden soll.

Linz hatte bereits 2005 die Hotspot-Initiative ins Leben gerufen, die den Bürgern der Stadt einen freie WLAN-Zugang zum Internet garantieren sollte. Mittlerweile verteilen sich 118 Hotspots über das ganze Stadtgebiet. Seit 2009 können Linzer über die Server der Stadt einen kostenlosen E-Mail-Account sowie Onlinespeicherplatz nutzen. Die Initiative läuft unter dem Namen "Public Space Server".


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