Rapid Prototyping: Z Corporation stellt zwei neue 3D-Drucker vor

Das US-Unternehmen Z Corporation(öffnet im neuen Fenster) , kurz Z Corp, hat zwei neue 3D-Drucker vorgestellt. Die beiden Geräte, ZPrinter 150 und ZPrinter 250, sind für diese Geräteklasse sind relativ günstig. Sie sind gedacht für Designer, Ingenieure, Architekten und Studenten, die im Rapid-Prototyping -Verfahren Werkstücke schnell und günstig aus einem digitalen 3D-Modell erstellen können.
Verbundwerkstoff in Pulverform
Die beiden 3D-Drucker verarbeiten einen Verbundwerkstoff, der als Pulver vorliegt. Das wird in 0,1 mm dicken Schichten aufgebracht. Die Auflösung beträgt 300 x 450 dpi. Die Geräte drucken Gegenstände bis zu einer Größe von 23,6 x 18,5 x 12,7 cm. Die Minimalgröße einer Struktur beträgt 0,4 mm. In einer Stunde bauen die Drucker 2 cm in der Höhe. Seine 3D-Drucker seien damit, so beteuert Z Corp, deutlich schneller als die anderer Hersteller.






Der Unterschied zwischen ZPrinter 150 und ZPrinter 250 ist, dass ersterer nur monochrom druckt. Letzterer kann auch mehrfarbige Gegenstände herstellen. Der ZPrinter 250 verfügt über 64 Farben, die er simultan verarbeiten kann.
Den farbig druckenden ZPrinter 250 gibt es für knapp 25.000 US-Dollar, der monochrom druckende ZPrinter 150 kostet knapp 15.000 US-Dollar. Er ist damit in der gleichen Preisklasse angesiedelt wie der Designjet 3D , den Hewlett Packard im Mai auf den Markt gebracht hat. Der Farbdrucker HP Designjet Color 3D ist zwar günstiger als ZPrinter 250. Dafür kann ersterer die Farben nur nacheinander drucken. Jedes Werkstück für sich ist also monochrom, während das Gerät von Z Corp mehrfabrige Gegenstände erstellt.
Werkstatt mit Rapid-Prototyping-Werkzeugen
Nicht zuletzt durch Aktivisten wie Bre Pettis interessieren sich mehr Menschen für das Rapid Prototyping, die Erstellung von individuell ersonnenen Gegenständen mit Hilfe eines 3D-Druckers. Wer sich keinen eigenen 3D-Drucker anschaffen will, der kann sich 3D-Gegenstände von einem Dienstleister wie Sculpteo ausdrucken lassen oder sie in sogenannten Fab Labs , mit Rapid-Prototyping-Werkzeugen ausgestatteten Werkstätten, selbst herstellen.



