Mirabyte Frontface: Alternative Touchscreen-GUI für Windows

Mirabyte beschreibt Frontface als vereinfachte Benutzeroberfläche mit eigener Startseite für den Zugriff auf den Webbrowser, E-Mails, soziale Netzwerke, Widgets und reguläre Windows-Anwendungen. Der Aufsatz soll Windows XP, Vista und Windows 7 mit einer intuitiveren, auch für computerunerfahrene Menschen geeigneten GUI versehen, die Touchsreens und kleine Displays berücksichtigt.
Eine eine als "Notification Center" bezeichnete Nachrichten-Zentrale soll vor Informationsüberflutung schützen – indem Informationen von unterschiedlichen Programmen und aus diversen Informationsquellen im Web gesammelt und dem Benutzer je nach Relevanz präsentiert werden. Ein Beispielscreenshot zeigt das mit E-Mails, Twitter- und RSS-Feeds, er wirkt aber noch nicht sonderlich übersichtlich.











Die Wiedergabe und Verwaltung von Musik, Videos und Fotos wird ebenfalls unterstützt. Über einen Katalog sollen weitere Apps und Widgets bezogen werden können.
"Während iPad und Android-Tablets nicht zuletzt wegen der einfachen Bedienbarkeit immer beliebter werden, fehlt es den prinzipiell leistungsfähigeren, auf Windows basierenden Geräten an einer intuitiven Benutzeroberfläche, die sich optimal auf Touchscreen-Geräten und kleineren Displays von Netbooks nutzen lässt" , heißt es im Mirabyte-Blog(öffnet im neuen Fenster) . Mit Frontface will das Unternehmen zeigen, "dass Windows auch auf einem Tablet oder Netbook richtig Spaß machen kann."
Mirabyte hat verschiedene Versionen der kostenpflichten Software geplant:
- Frontface Ultimate (für alle Geräte, inklusive Desktop PCs, Notebooks und Laptops)
- Frontface for Netbooks (optimiert für kleine Bildschirme ohne Touchscreen)
- Frontface for Tablets (optimiert für Touchscreen-Geräte)
- Frontface for Business (für geschäftliche Nutzung)
- Frontface for Public Displays (für öffentliche Informationssysteme)
Frontface(öffnet im neuen Fenster) ist noch in der Entwicklung, ein öffentlicher Betatest soll in Kürze starten. Nach Fertigstellung sollen Frontface Ultimate und Frontface for Public Displays den Anfang machen, die anderen Versionen sollen später folgen.



