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ioMemory VSL: Flash-Speicher als Arbeitsspeichererweiterung

Fusion-io hat ein auf Flash-Speicher optimiertes Subsystem vorgestellt, das die Vorteile traditioneller, blockbasierter I/O-Subsysteme mit denen eines virtuellen Speichersubsystems verbinden soll.
/ Jens Ihlenfeld
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Das ioMemory VSL (Virtual Storage Layer) genannte System soll Geräte von ioMemory virtualisieren und den darauf vorhanden Speicher sowohl als klassisches Speichersystem als auch als Arbeitsspeicher zur Verfügung stellen. Das Unternehmen bietet schnelle SSDs an, die als PCIe-Steckkarte daher kommen, um den Flaschenhals SATA zu umgehen.

Dank ioMemory VSL ist es also möglich, die Flash-Steckkarten von ioFusion auch zur Erweiterung des Hauptspeichers zu nutzen. Dabei verspricht ioFusion(öffnet im neuen Fenster) eine nahezu lineare Skalierung bei geringem Overhead.

Die Software ioMemory VSL stellt dem Betriebssystem den Speicher als eine Art virtuellen Storage-Memory-Hybriden mit diversen Schnittstellen zur Verfügung. Bestehende Software wie Dateisysteme, Volume-Manager und Applikationen sollen den Flash-Speicher ohne Modifikation nutzen können. Allerdings ist es darüber hinaus möglich, Applikationen direkt auf ioMemory anzupassen, was Vorteile im Hinblick auf Datendurchsatz, Antwortzeiten und Verlässlichkeit bieten soll.


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