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Golem.de guckt

Leni Riefenstahl, Fritz Lang und Ilse Aigner

Die TV-Woche vom 26.7. bis 1.8.2010 endet mit dem Schweizer Bundesfeiertag - 3Sat verbreitet deshalb den ganzen Sonntag über Schweizer Patriotismus. Die übrigen Tage oszillieren zwischen gefährlichen Giften, Mutanten, Spionen und Komik.

Artikel veröffentlicht am ,
Golem.de guckt: Leni Riefenstahl, Fritz Lang und Ilse Aigner

Es gab eine Zeit im deutschen öffentlich-rechtlichen TV, in der zu Gesprächsrunden nicht immer nur die 10 gleichen Sabbelköppe eingeladen wurden. 3Sat zeigt ausgewählte Folgen der Talkshow Je später der Abend aus den 70er Jahren, um an diese glorreiche Zeit zu erinnern. Am Samstag wird eine Sendung wiederholt, in der Leni Riefenstahl auf eine ehemalige Widerstandskämpferin trifft.
(3Sat, 31.7.2010, 23:40 - 0:40 Uhr)

Dokumentationen

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Der Themenabend am Dienstag auf Arte dreht sich um moderne Selbstvergiftungen. Unter dem Titel Gift - Unser tägliches Risko laufen drei Dokumentationen über Gifte in Lebensmitteln, Möbeln und Bekleidung. Schick aber schädlich nimmt giftige Farbstoffe in Bekleidung unter die Lupe. Dass sie bei den Trägern Allergien auslösen können, ist Allgemeinwissen. An die Arbeiter und Angestellten, die bei der Produktion, beim Transports und der Pflege damit in Berührung kommen, wird meist weniger gedacht.
Die Salami stammt vom freilaufenden, unbehandelten Schwein, der Apfel vom sonnenbeschienen Märchentraumbaum und das Getreide wurde gemahlen von fair bezahlten Jungfrauen im Mondenschein. Und alles wird eingeschweißt und über den halben Erdball geschickt in weichmacherverseuchten Plasteverpackungen. Hauptsache haltbar berichtet darüber, was alles an Giften durch die Verpackung auf Lebensmittel übertragen wird. Schließlich geht es in Leben ohne Schadstoffe um Recycling und nachhaltige Resourcennutzung.
(Arte, 27.7.2010, 20:15 - 22:00 Uhr)

Den Titel der Doku Gendoping - Die Mutanten greifen an haben wir nicht erfunden - ehrlich nicht! Die Doku beschäftigt sich mit dem noch wenig besprochenen Problem, dass viele Gentherapien für die Behandlung von erblich übertragenen Krankheiten auch für Sportlerdoping missbraucht werden können.
(Arte, 30.7.2010, 21:50 - 22:40 Uhr)

Magazine

Eine Vielzahl populärer Thriller basiert auf dem Prinzip, erfundene Geschichten um reale Ereignisse oder Erscheinungen zu arrangieren und die Grenze zwischen Realität und Erfindung zu verwischen. X:enius schnappt sich das Buch Der Schwarm und seinen Autor Frank Schätzing, um herauszufinden, was in dem Bestseller Fiction und was Science ist.
(Arte, 26.7.2010, 8:45 - 9:15 Uhr)

Filme

Geheimagenten nur über eine Nummer anzusprechen ist keine Erfindung der filmischen Neuzeit. Selbst das hübsche Bond-Girl gibt es bereits in Fritz Langs Stummfilm Spione von 1927. Doch nicht nur Bond-Fans dürften vieles wiedererkennen, auch Hitchcock-Anhänger werden während des Films häufiger ein Dejà-Vu erleben: Agent No. 326 wird auf eine internationale Spionageorganisation angesetzt - Bösewichtin Sonja Barranikowa deshalb zu seiner Gegenspielerin. Doch wie es eben so ist, verlieben sich die beiden ineinander. Sie fällt deshalb in Ungnade bei ihrem bösen Chef. Doch sie bekommt eine neue Chance, um sich freizukaufen und soll geheime Dokumente transportieren. Dieser Auftrag dient aber dazu, No. 326 zu töten. Als sie das erkennt, verrät sie ihren Chef und alles wird gut.
(Arte, 26.7.2010, 23:55 - 2:20 Uhr)

Koinzidenz oder Zufall? Kurz vor dem Verkaufsbeginn des ersten iPhone kam der Film Hellphone heraus. Die Story ist kurz erzählt: Teen kauft, ohne es zu wissen, ein magisches Handy, das seine guten und weniger guten Wünsche erfüllt, insbesondere den, seine große Flamme an der Schule zu bekommen. Soweit nix Aufregendes, aber trotzdem eine gute französische Komödie mit viel Situationskomik. Der Film sollte übrigens nicht verwechselt werden mit einer US-Horrorkomödie gleichen Namens, die derzeit gedreht wird und im September erscheinen soll.
(Pro7, 29.7.2010, 11:20 - 13:00 Uhr)

Wo ist Ilse Aigner, wenn sie gebraucht wird? Junge stellt eher unanständige Bilder von seiner Schwester ins Internet. Ja und dann klicken die Leute das wirklich an. Also sieht der Junge seine Chance das Taschengeld aufzubessern, indem er kurzerhand das ganze Elternhaus mit Webcams verkabelt. Der Film ist gerade mal vier Jahre alt, der Plot von I-see-you.com, einer naiven Komödie, wirkt aber im aktuellen Diskussionsklima rund um Kinderpornografie und Datenschutz wie von einem anderen Stern.
(Pro7, 1.8.2010, 1:45 - 3:25 Uhr)

Alle Termine sind als ics-Datei verfügbar: https://www.golem.de/guckt/GoGu_20100726.ics
Dauerlink: https://www.golem.de/guckt/GoGu.ics
(Hinweis: Die Aktualisierung des Dauerlinks erfolgt erst am 25.7.2010 gegen Mitternacht.)



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am (golem.de) 26. Jul 2010

So ziemlich bei jedem, der Server hatte sich leider verschluckt.

moniz 26. Jul 2010

War ja eh klar, dass die Meinungs-Nazis des Golem Verlags gerne Leni Riefenstahl kucken...

TunarsdayistFis... 25. Jul 2010

Ab SOFORT gilt übrigens die felxible vier Werktage Woche ... ... bei genereller...


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