LTE-Mobilfunk: Vodafone will mit einer Bandbreite von 3 MBit/s starten

Anfang Juli 2010 hatte Vodafone-Chef Fritz Joussen in einem Zeitungsbericht angekündigt, dass der Netzbetreiber LTE bis 2013 flächendeckend anbieten will. Nun konkretisierte das Unternehmen die nächsten Schritte. Ende September 2010 soll der LTE-Ausbau starten und im nächsten Jahr sollen dann 1.500 Mobilfunkstationen mit LTE-Technik bestückt sein. Das wären dann etwa 10 bis 15 Prozent der von Vodafone betriebenen Basisstationen.
Gleich von Beginn an sollen Vodafone-Kunden mit LTE eine Bandbreite von 3 MBit pro Sekunde erhalten. In Städten und Ballungsräumen soll eine noch höhere Bandbreite bereitstehen, Zahlen nannte Vodafone allerdings dazu nicht. "Wir werden mittelfristig alle Basisstationen in Deutschland auf die nächste Mobilfunkgeneration LTE hochrüsten. Wir werden sehr schnell mit der Erschließung der weißen Flecken beginnen" , erklärte Friedrich Joussen, CEO von Vodafone Deutschland.
Vodafone will mit LTE vor allem sogenannte weiße Flecken versorgen. Damit werden Regionen bezeichnet, die keine gute Mobilfunkanbindung aufweisen und in denen es keine schnellen DSL-Anschlüsse gibt. Zunächst wolle Vodafone diese Regionen mit LTE-Technik versorgen, im Anschluss daran wird LTE auch für Ballungsräume kommen. "Ein High-Tech-Land wie Deutschland braucht eine High-Tech-Infrastruktur nicht nur in den Städten, sondern auch in den ländlichen Regionen" , meint Joussen.