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Datenschutz bei Street View: 38 US-Bundesstaaten gegen Google

Datenschutz bei Street View

38 US-Bundesstaaten gegen Google

Insgesamt 38 US-Bundesstaaten haben sich einer Untersuchung von Googles Datenschutz-Panne im Zusammenhang mit Street View angeschlossen. Google hatte bei seinen Fotofahrten WLAN-Daten aufgezeichnet, einschließlich E-Mails und Passwörtern.

Der von Connecticuts Generalstaatsanwalt Richard Blumenthal geführte Zusammenschluss von 38 US-Bundesstaaten sowie dem District of Columbia verlangt von Google Auskunft darüber, ob das Unternehmen seine Street-View-Software vor dem Gebrauch getestet hat, schließlich hätte dann auffallen müssen, dass die Software über WLAN übermittelte Daten aufzeichnet.

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Im April 2010 war bekannt geworden, dass Googles Fotofahrzeuge auf ihren Fahrten WLANs erfasst und dabei Daten aus offenen WLANs mitgeschnitten hatten. Darunter waren auch vertrauliche Daten wie Passwörter zu E-Mail-Konten. Nach Bekanntwerden stoppte Google die Fahrten. Es habe sich um ein Versehen gehandelt, das auf einen Programmierfehler zurückgehe, hieß es. Chef Eric Schmidt kündigte Anfang Juni 2010 an, das Unternehmen werde selbst daran mitarbeiten, die Angelegenheit aufzuklären.

  • Was steckt drin? Googles Fotofahrzeuge werden auf der Cebit 2010 von Künstlern verziert. (Foto: wp)
  • Nicht nur Fotos gemacht: Datenerfassungseinrichtung auf dem Dach (Foto: wp)
  • Google-Street-View-Logo auf einem der Autos (Foto: wp)
Nicht nur Fotos gemacht: Datenerfassungseinrichtung auf dem Dach (Foto: wp)

Blumenthal will von Google wissen, ob die Software darauf ausgelegt war, zufällig Daten mitzuschneiden, die über WLAN übertragen werden, oder ob spezifische Daten heruntergeladen wurden. Zudem soll das Unternehmen Auskunft darüber geben, ob die technischen Netzwerkdaten verkauft oder anderweitig verwendet wurden.

Google soll außerdem explizit die Personen benennen, die für das Aufzeichnen der Daten verantwortlich sind und erklären, warum das Unternehmen die Datenaufzeichnung nicht bemerkt hat. Blumenthal droht mit rechtlichen Schritten, sollte Google keine umfassenden Antworten liefern.

In Europa ermitteln bereits Datenschützer und Strafverfolger in mehreren Ländern, darunter auch in Deutschland. Ende vergangener Woche hatten auch mehrere US-Bundesstaaten angekündigt, sich mit der WLAN-Datensammlung beschäftigen zu wollen. Inzwischen ist deren Zahl auf rund 30 angewachsen. Blumenthal erwartet, dass sich weitere anschließen.


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Erleuchtung 23. Jul 2010

Wir sprechen von einer Datenübertragung per Funk. Recht das als Erleuchtung?

googel 22. Jul 2010

Ich sage google macht werbung für andere. andere bezahlen google dafür. Wenn du ein...

oder 22. Jul 2010

Bin Freiheit

Paul der Kraken 22. Jul 2010

der arme Paul... Da zeigt sich mal wieder, dass immer der Überbringer schlechter...

aufklären 22. Jul 2010

...dann klär uns doch auf.



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