Abo
  • Services:

Unsichtbar

Tarnvorrichtung aus Glas

Forscher an der Pennsylvania State University haben eine nicht-metallische Tarnvorrichtung entwickelt, die zumindest in Simulationen kleine Objekte unsichtbar macht. Experimente mit größeren Wellenlängen zeigen positive Ergebnisse.

Artikel veröffentlicht am ,
Unsichtbar: Tarnvorrichtung aus Glas

Tarnvorrichtungen, die unsichtbar machen, spielen in der Science-Fiction- und Fantasy-Literatur immer wieder eine Rolle, sei es der Ring im Herrn der Ringe, getarnte romulanische Raumschiffe in Star Trek oder der Unsichtbarkeitsumhang von Harry Potter. Die Idee fasziniert auch diverse Forschergruppen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen.

Stellenmarkt
  1. Eurowings Aviation GmbH, Köln
  2. mobilcom-debitel GmbH, Büdelsdorf

So auch eine um Elena Semouchkina an der Pennsylvania State University, die im Journal Applied Physics Letters über ihre Fortschritte berichtet. Sie hat eine Infrarot-Tarnvorrichtung aus Glas entwickelt.

Die Tarnvorrichtung besteht aus identischen Glas-Resonatoren, die aus chalkogenidem Glas hergestellt werden, einem nichtleitenden, dielektrischen Material. In Computersimulationen soll die Tarnvorrichtung Objekte vor Infrarotwellen unsichtbar machen.

Wie andere Forscher greift auch die Gruppe um Semouchkina auf Metamaterialien zurück. Sie verfügen über eine Oberfläche, deren Strukturen sich tausendfach wiederholen und kleiner sind als die Länge der Wellen des sichtbaren Lichts (zwischen 400 und 700 Nanometer). Solche Oberflächen reflektieren auftreffendes Licht nicht, sondern leiten es um den Gegenstand herum. So scheint es, als sei das Objekt nicht da.

Derzeit testen die Forscher eine Tarnvorrichtung, die auf Mikrowellen ausgelegt ist, die eine deutlich größere Wellenlänge haben, die im nicht sichtbaren Spektrum liegt. Damit konnten sie bereits Metallzylinder unsichtbar machen, die bis zu 7,5 cm im Durchmesser und maximal 10 cm in der Höhe messen.

Ausgehend von diesen Experimenten wollen die Forscher sich nun an Wellen mit höheren Frequenzen und damit kürzerer Wellenlänge herantasten. Die spannendsten Anwendungen für die Technik gebe es schließlich bei Frequenzen im Bereich des sichtbaren Lichts, so Semouchkina.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 119,90€

IT-Drops 23. Jul 2010

"Invisible Technology" !!!!

Autarn 23. Jul 2010

Ist doch ein super Mückenschutz!

MZ 23. Jul 2010

Ach nee, erzähl doch nicht sowas. Als nächstes erzählst noch dass es den Weihnachtsmann...

gandalf 23. Jul 2010

muss dem aber schon gewissermassen recht geben. Das eine ist sci-fi + technik, und das...

Hutmacher 22. Jul 2010

Ach, diese Tarnkappe ist ein alter Hut. Bei vielen Hundebesitzern ist die schon lange im...


Folgen Sie uns
       


Commodore CDTV (1991) - Golem retro_

Das CDTV wurde in den frühen 1990er Jahren von Commodore als High-End-Multimediasystem auf den Markt gebracht. Wir beleuchten die Hintergründe seines Scheiterns und spielen Exklusivtitel.

Commodore CDTV (1991) - Golem retro_ Video aufrufen
WLAN-Tracking und Datenschutz: Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?
WLAN-Tracking und Datenschutz
Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?

Unternehmen tracken das Verhalten von Nutzern nicht nur beim Surfen im Internet, sondern per WLAN auch im echten Leben: im Supermarkt, im Hotel - und selbst auf der Straße. Ob sie das dürfen, ist juristisch mehr als fraglich.
Eine Analyse von Harald Büring

  1. Gefahr für Werbenetzwerke Wie legal ist das Tracking von Online-Nutzern?
  2. Landtagswahlen in Bayern und Hessen Tracker im Wahl-O-Mat der bpb-Medienpartner
  3. Tracking Facebook wechselt zu First-Party-Cookie

Geforce RTX 2060 im Test: Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber
Geforce RTX 2060 im Test
Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber

Mit der Geforce RTX 2060 hat Nvidia die bisher günstigste Grafikkarte mit Turing-Architektur veröffentlicht. Für 370 Euro erhalten Spieler genug Leistung für 1080p oder 1440p und sogar für Raytracing, bei vollen Schatten- oder Textur-Details wird es aber in seltenen Fällen ruckelig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Geforce RTX 2060 Founder's Edition kostet 370 Euro
  2. Turing-Architektur Nvidia stellt schnelle Geforce RTX für Notebooks vor
  3. Turing-Grafikkarte Nvidia plant Geforce RTX 2060

People Mover: Rollende Kisten ohne Fahrer
People Mover
Rollende Kisten ohne Fahrer

CES 2019 Autonome People Mover sind ein Trend auf den Messeständen der Mobilitätsanbieter in Las Vegas. Neue Sensor-Generationen senken die Kosten und vereinfachen die Fertigung der Shuttlebusse ohne Fahrer.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Streaming-Lautsprecher Google Assistant für ältere Sonos-Modelle geplant
  2. Dell Latitude 7400 im Hands on Starkes Business-2-in-1 mit knackigem Preis
  3. 360 Reality Audio ausprobiert Sony erzeugt dreidimensionalen Musikklang per Kopfhörer

    •  /