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eBay: Paypal bleibt das wichtigste Wachstumsfeld

Ebay zeigt das stärkste Wachstum im Quartal mit seinen Onlinebezahldiensten Paypal und Bill Me Later. Doch der Konzern ist wegen des starken US-Dollars unter Druck und senkte die Jahresprognosen.
/ Achim Sawall
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eBay-Chef John Donahoe
eBay-Chef John Donahoe

Ebay konnte den Gewinn im zweiten Quartal 2010 auf 412 Millionen US-Dollar (31 Cent pro Aktie) steigern. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurden 327 Millionen US-Dollar (25 Cent pro Aktie) verbucht. Der Umsatz wuchs um 6 Prozent auf 2,22 Milliarden US-Dollar.

Vor Sonderposten lag der Gewinn bei 40 Cent pro Aktie. Die Analysten hatten auf der Basis nur 38 Cent pro Aktie und einen Umsatz von 2,16 Milliarden US-Dollar erwartet.

Künftig Übernahmen möglich

"Wir haben ein starkes Quartalsergebnis abgeliefert und dabei globale Stärke und zunehmende Vielfalt unseres Geschäfts gezeigt" , sagte Konzernchef John Donahoe. Paypal sei stark und gewinne weiter an Stärke und eBays Turnaround laufe weiter, was sich in einer hohen Performance in Europa und wichtigen Veränderungen in den USA zeige. Der Konzern werde weiter notwendige Investitionen tätigen, um im Konkurrenzkampf mitzuhalten, sagte Donahoe.

Umsatzprognose für 2010 reduziert

Das stärkste Wachstum zeigte sich bei der zweitgrößten Konzernsparte Online Payments, zu der Paypal und die Ratenkreditplattform Bill Me Later gehören. Der Konzernteil legte beim Umsatz um 22 Prozent auf 817 Millionen US-Dollar zu. eBays Marketplaces schaffte eine Steigerung von 11 Prozent auf 1,4 Milliarden US-Dollar.

eBay senkte wegen der zunehmenden Stärke des US-Dollars seine Umsatzprognose für das gesamte Geschäftsjahr um 250 Millionen US-Dollar.

Im laufenden Quartal werde der Umsatz bei 2,13 Milliarden US-Dollar bis 2,18 Milliarden US-Dollar liegen. Die Analysten wollten 2,21 Milliarden US-Dollar sehen.


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