Abo
  • IT-Karriere:

Ausprobiert

Das iPad als externer Bildschirm für Windows

Unter Windows kann das iPad jetzt als externer Monitor benutzt werden. Bisher war das Mac-Besitzern vorbehalten. Bartels Media schafft mit Maxivista für das iPad Abhilfe.

Artikel veröffentlicht am ,
Ausprobiert: Das iPad als externer Bildschirm für Windows

Maxivista ist eine kleine Anwendung, die das iPad in einen externen Monitor verwandelt. Nach dem Start wartet die App auf einen Windows-Rechner, um als externes WLAN-Display zu agieren. Auf dem Windows-Rechner muss ein Server installiert werden, der sich um die Ansteuerung des iPad kümmert.

Stellenmarkt
  1. EnBW Energie Baden-Württemberg AG Holding, Karlsruhe
  2. Vodafone GmbH, Eschborn

Um das iPad als Bildschirm nutzen zu können, braucht der Anwender Adminstrationsrechte, die die Serveranwendung per UAC automatisch anfragt. Anschließend wird die 3D-Oberfläche Aero von Windows abgeschaltet und auf die alte Ansicht umgestellt. Das iPad entdeckt den Windows-Server automatisch.

Das funktioniert auch mit mehreren WLANs. Unser Windows-PC war beispielsweise mit einem 5-GHz-Netzwerk verbunden, während das iPad sich mit dem 2,4-GHz-Access-Point mit einer anderen SSID verband. Wichtig ist nur, dass die beiden Geräte im selben Netzwerk arbeiten.

Der Anwender kann bestimmen, wo sich das iPad im Verhältnis zum Windows-Monitor befindet und anschließend anfangen, bestimmte Fenster herüberzuschieben. Ideale Kandidaten sind beispielsweise Instant Messenger, Werkzeugleisten oder auch ein Browserfenster von Opera, das eine bestimmte Webseite alle paar Minuten neu lädt, die der Nutzer beobachten möchte.

Wir haben Maxivista mit Windows 7 ausprobiert, hier funktionierte die App recht gut. Natürlich bedeutet die WLAN-Verbindung eine Beschränkung. Kompressionsartefakte waren zu sehen und die Aktualisierungsgeschwindigkeit war nicht mit einem echten Zweitmonitor vergleichbar. Videos kann der Anwender über das Zweitdisplay nicht vernünftig anschauen. Bei anderen Anwendungen kann er in den Einstellungen optimieren oder Maxivista selbst optimieren lassen.

Das Drehen des Bildschirms funktioniert auch. Während das iPad selbst den Bildschirm tatsächlich nur dreht, muss Windows die Auflösung umstellen. Die Dreh-Fähigkeit fehlt Microsofts Betriebssystem leider. Das Umstellen der Auflösung nimmt aber nur wenige Sekunden in Anspruch.

Was Maxivista fehlt, ist die Möglichkeit, den Touchscreen des iPads zu nutzen. Instinktiv berührten wir beim Testen das Display, was leider keinerlei Auswirkungen hatte. Praktisch wäre das beispielsweise, um mal eben eine Ok-Schaltfläche zu bestätigen. Das geht schneller, als den Mauscursor erst den weiten Weg zum iPad gehen zu lassen. Geplant ist so eine Funktion von Bartels Media aber. Der Anschluss mehrerer iPads ist übrigens ebenfalls nicht möglich.

Wer ohnehin ein iPad und einen Windows-PC sein eigen nennt, für den ist Maxivista ein sehr interessantes Werkzeug. Die Anwendung kostet im Appstore 8 Euro.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 72,99€ (Release am 19. September)

Debus 22. Okt 2010

um einen medienrechner mit ner funkmaus und dem ipad als bildschirm bequem von ueberall...

Artonno 26. Jul 2010

Nein, das Display ist recht ordentlich.

flasherle 26. Jul 2010

viel zu groß das ding dafür...

wuffel 26. Jul 2010

2 Monitore > 1 einem größeren. Haette ich ein IPad, ich wuerd das wohl benutzen. :)

t 25. Jul 2010

um mal die Idee von MichaelG, ich denke so hatte er das gemeint, näher zu erläutern...


Folgen Sie uns
       


Anno 1800 - Fazit

Die wunderbare Welt von Anno 1800 schickt Spieler auf Inseln, auf denen sie nach und nach ein riesiges Imperium aufbauen können.

Anno 1800 - Fazit Video aufrufen
IT-Headhunter: ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht
IT-Headhunter
ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht

Marco Nadol vermittelt für Hays selbstständige Informatiker, Programmierer und Ingenieure in Unternehmen. Aus langjähriger Erfahrung als IT-Headhunter weiß er mittlerweile sehr gut, was ihre Chancen auf dem Markt erhöht und was sie verschlechtert.
Von Maja Hoock

  1. Jobporträt Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht
  2. Struktrurwandel IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen
  3. IT-Jobporträt Spieleprogrammierer "Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"

Motorola One Vision im Hands on: Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro
Motorola One Vision im Hands on
Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro

Motorola bringt ein weiteres Android-One-Smartphone auf den Markt. Die Neuvorstellung verwendet viel Samsung-Technik und hat ein sehr schmales Display. Die technischen Daten sind für diese Preisklasse vielversprechend.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Moto G7 Power Lenovos neues Motorola-Smartphone hat einen großen Akku
  2. Smartphones Lenovo leakt neue Moto-G7-Serie

Sicherheitslücken: Zombieload in Intel-Prozessoren
Sicherheitslücken
Zombieload in Intel-Prozessoren

Forscher haben weitere Seitenkanalangriffe auf Intel-Prozessoren entdeckt, die sie Microarchitectural Data Sampling alias Zombieload nennen. Der Hersteller wusste davon und reagiert mit CPU-Revisionen. Apple rät dazu, Hyperthreading abzuschalten - was 40 Prozent Performance kosten kann.
Ein Bericht von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Open-Source Technology Summit Intel will moderne Firmware und Rust-VMM für Server
  2. Ice Lake plus Xe-GPGPU Intel erläutert 10-nm- und 7-nm-Zukunft
  3. GPU-Architektur Intels Xe beschleunigt Raytracing in Hardware

    •  /