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Google: Die Zeiten hoher Gewinnmargen bei Zeitungen sind vorbei

In der Diskussion um die Zukunft von Zeitungen hat Google gegenüber der US-Wettbewerbsaufsicht FTC klar Stellung bezogen: Geschäftliche Probleme bedürfen geschäftlicher Lösungen und keiner regulatorischen.
/ Jens Ihlenfeld
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Googles Antwort(öffnet im neuen Fenster) an die Federal Trade Comission (FTC) gibt einen Einblick in das Marktverständnis des Suchmaschinenanbieters. Zugrunde liegt die Frage, inwiefern Suchmaschinen wie Google von den Inhalten von Zeitungen und Verlagen profitieren und daher zur Kasse gebeten werden sollten. Eine Diskussion die hierzulande unter dem Schlagwort Leistungsschutzrecht für Presseverleger geführt wird. Die von Google gegenüber der FTC zum Ausdruck gebrachte Position dürfte sich durchaus auf Deutschland übertagen lassen, auch wenn die Probleme der Zeitungsverlage hierzulande noch nicht vergleichbar mit denen in den USA sind.

Google lehnt staatlichen Eingriff ab

Die Probleme der Zeitungen in den USA seien nicht durch neue Regeln und Gesetze zu lösen so Google. Geschäftliche Probleme bedürften geschäftlicher Lösungen. Zeitungen hätten immer wieder vor solchen Herausforderungen gestanden.

Eines macht Google deutlich: Die hohen Gewinnmargen, derer sich Zeitungen früher erfreuen konnten, sind Vergangenheit und werden nicht zurückkehren. Die Margen basierten auf künstlicher Verknappung: Eingeschränkte Wahlmöglichkeiten für Werbetreibende und Leser. Mit dem Internet habe sich die Verknappung erübrigt und sei durch Überfluss ersetzt worden. Daran werde keine staatliche Regulierung etwas ändern und die Umsätze der Verlage wieder auf das alte Niveau bringen.

Hinzu komme die gute Messbarkeit von Onlinewerbung, so dass Relevanz eine immer größere Rolle spiele.

Die Aufgabe eines jeden Inhalteanbieter bestehe daher darin, ein Geschäftsmodell zu finden, das den Erwartungen der Nutzer entspricht.


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