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Yelp kommt nach Deutschland

Qype bekommt Konkurrenz: Das Such-und Bewertungsportal Yelp kommt nach Deutschland. Zunächst bietet Yelp Informationen zu Berlin und München. Weitere Städte sollen folgen.

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Geoff Donaker
Geoff Donaker

Die lokale Suchmaschine Yelp kommt nach Deutschland. Seit heute bietet das Webangebot Informationen zu den Städten Berlin und München. Nutzer finden bei Yelp - ähnlich wie beim deutschen Konkurrenzangebot Qype - Adressen von Geschäften, Unternehmen und Lokalen in ihrer Nähe und können diese bewerten.

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Yelp sei so etwas wie die gelben Seiten mit Nutzerkommentaren, beschreibt Geoff Donaker, Chief Operating Officer (COO) bei Yelp, das Angebot im Gespräch mit Golem.de. Nutzer können dort nach Dienstleistern, Geschäften, Unternehmen, Gaststätten oder Hotels in der Umgebung ihres aktuellen Standorts suchen. Basis des Dienstes sind Adressen, die aus gelben Seiten stammen. Die Nutzer können diese Daten ändern oder ergänzen, etwa wenn ein neues Geschäft oder Unternehmen eröffnet. Vor allem aber können sie die Geschäfte und Dienstleister, die sie in Anspruch genommen haben, beschreiben und bewerten.

Yelp bietet auch Gewerbetreibenden die Möglichkeit, aktiv zu werden: Sie können sich kostenlos registrieren und für ihr Geschäft, Restaurant oder Unternehmen ein Profil erstellen. Dort können sie beispielsweise die Geschäftszeiten bekannt geben, Fotos einstellen, mit Kunden kommunizieren oder Gutscheine bereitstellen.

Mobile Applikation für unterwegs

Für die Nutzung unterwegs bietet Yelp eine mobile Applikation. Sie hat die üblichen Funktionen der Suchmaschine, hinzu kommt die Funktion Monocle: Der Nutzer richtet die Kamera seines Smartphones auf ein Gebäude und bekommt Hinweise auf Geschäfte, Restaurants oder Bars in der Nähe. Die Hinweise werden in das von der Kamera aufgenommene Bild eingeblendet - zusammen mit den Bewertung und einem Pfeil, der die Richtung anzeigt, die der Nutzer einschlagen muss, um dorthin zu gelangen. Die Applikation gibt es für iPhones und Android-Geräte. Sie steht auch hierzulande zur Verfügung, wenn auch zunächst nur in englischer Sprache.

Was Yelp von vergleichbaren Diensten unterscheide, sei sein sogenannter Reviewfilter, erklärt Donaker. Der soll unfaire oder gekaufte Bewertungen erkennen, etwa wenn sich mehrere Nutzer unter der gleichen IP-Adresse anmelden und mehrere gleichartige Bewertungen über ein und dasselbe Unternehmen schreiben. Diese Kritiken werden entfernt und gehen nicht in Bewertungen eines Anbieters ein. "Wir suchen nach verdächtigen Mustern und versuchen diese Besprechungen auszufiltern", sagte Donaker. Details des Systems gab er jedoch nicht preis.

40 Städte, 6 Länder

Yelp bietet derzeit Informationen für rund 40 Städte in den USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Irland und jetzt auch in Deutschland an. Hierzulande gibt es Yelp zunächst für Berlin und München. Sollte das Angebot erfolgreich sein, sollen weitere Städte in den kommenden sechs bis zwölf Monaten folgen. Deutschland sei ein wichtiger Markt, sagt Donaker, deshalb sei es für Yelp interessant, hier aktiv zu sein. Hinzu komme, dass die Staaten Westeuropas enger zusammenwüchsen. Deshalb will das Unternehmen seine Aktivitäten in der Region ausweiten.

Finanziert wird Yelp über Werbung: Gewerbetreibende können - vergleichbar wie bei Google-Werbung - Stichworte buchen. Ihre Einträge werden dann entsprechend der Suche ausgeliefert. Sie seien aber klar als Werbung gekennzeichnet, so Donaker. Das deutsche Angebote werde ein Jahr lang werbefrei sein. "Wenn wir in einem neuen Markt anfangen, liegt unser Fokus darauf, ein Angebot zu erstellen, das die Nutzer mögen. Um die Werbung kümmern wir uns dann später."



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Der Kaiser! 17. Jun 2011

Daran hab ich auch zuerst gedacht. ^^


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