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StackVM: Virtuelle Maschinen im Browser

StackVM soll den Zugriff auf virtuelle Maschinen in den Browser verlagern. Dazu verwenden die Entwickler den Javascript-Server Node und haben auf dessen Basis eigene Module programmiert. StackVM greift auf die virtuelle Maschine Qemu zu.
/ Jörg Thoma
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StackVM bietet ein browserbasiertes grafisches Interface für virtuelle Maschinen. Es greift dabei auf virtuelle Maschinen in Qemu zu. Die Software basiert auf dem Javascript-Server Node(öffnet im neuen Fenster) gespickt mit eigenen Modulen. Node selbst ist zu weiten Teilen in C und zu einem kleineren Teil in Javascript geschrieben. Die Software nutzt unter anderem Googles Javascript-Engine V8 sowie Marc Lehmanns Bibliotheken libev(öffnet im neuen Fenster) und libeio(öffnet im neuen Fenster) .

StackVM
StackVM (06:07)

StackVM ist nach der Installation auf Port 9000 im Browser erreichbar und listet dort verfügbare virtuelle Maschinen auf. In einer Demo starten die Entwickler sowohl ein Terminal in einer virtuellen Linux-Distribution als auch den Desktop einer virtuellen Windows-Installation. Für die Kommunikation mit der virtuellen Maschine verwendet StackVM das RFB-Protokoll, das über ein entsprechendes Node-Modul(öffnet im neuen Fenster) zur Verfügung gestellt wird. Über die Benutzeroberfläche können gegenwärtig Screenshots im PNG-Format oder Screencasts im OGM-Format erstellt werden.

Langfristig soll StackVM die Möglichkeit bieten, Software auf Internetservern auszuprobieren. Ferner sollen Netzwerktopologien per Drag and Drop erstellt werden können. Virtuelle Maschinen sollen auch von mehreren Benutzern angesteuert werden können, etwa um gemeinsam über das Internet an Software-Projekten zu arbeiten. Die beiden Entwickler Peteris Krumins und James Halliday wollen künftig eine Infrastruktur schaffen, um StackVM samt virtuellen Maschinen anzubieten. Die Software ist unter die Affero General Public License Version 3 gestellt.

Die Entwickler bieten die Software, die sich noch in der Entwicklung befindet, in einem Git-Repository zum Download(öffnet im neuen Fenster) an. Weitere Informationen hat Krumins in seinem Blog(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht.


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