Panasonic: Lumix DMC-LX5 offiziell vorgestellt

Immer mehr Hersteller setzen auf Kompaktkameras, die mit besonders leistungsfähigen Optiken oder rauscharmen Sensoren ausgerüstet sind. So hat Panasonic bei der LX5 ein 3,8fach-Zoomobjektiv mit einer Brennweite von 24 bis 90 mm (KB) bei F2,0 und 3,3 eingebaut. Bei der Vorgängerin LX3 endete es bei 60 mm.
Der integrierte optischer Bildstabilisator soll für verwacklungsarme Fotos auch bei längeren Belichtungszeiten sorgen, ohne dass die Lichtempfindlichkeit herauf gesetzt werden muss. Der Sensor erreicht nun eine Lichtempfindlichkeit von bis zu ISO 12.800, wobei die Kamera die Auflösung hier von 10 auf 3 Megapixel reduzieren muss, um das Bildrauschen zu reduzieren.
Bildkontrolle und Kamerasteuerung erfolgen über ein 3 Zoll (7,5 cm) großes Display mit 460.000 Bildpunkten. Die Hintergrundbeleuchtung übernehmen LEDs. Alternativ dazu kann auch der elektronische Sucher LVF1 (202.000 Bildpunkte), der schon bei der Panasonic GF1 eingesetzt wird, auch bei der LX5 aufgesteckt werden. Für die LX3 gab es nur einen optischen Aufstecksucher.
Die LX5 besitzt ein verändertes Bedienkonzept mit einem Rädelrad, das auch gedrückt werden kann. Die LX5 kann Videos mit 1280 x 720 Pixeln Auflösung im AVCHD-Lite-Format aufnehmen. Beim Filmen können Blende und Zeit manuell eingestellt werden. Die Kamera kann nach dem CIPA-Messverfahren 400 Bilder mit einer Akkuladung aufnehmen und schafft dadurch etwas mehr als die Vorgängerin. Wie lange damit gefilmt werden kann, gab Panasonic nicht an.
Als Zubehör werden ein Weitwinkel-Konverter (0,75x) und externe Blitze unterschiedlicher Leitzahl aus dem Panasonic-Sortiment (DMW-FL220, DMW-FL360, DMW-FL500) angeboten.
Die Panasonic Lumix DMC-LX5(öffnet im neuen Fenster) misst 110 x 65 x 25 mm und wiegt samt Akku rund 270 Gramm. Sie soll ab Ende August 2010 für rund 530 Euro in den Handel kommen.



