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Google: Wind treibt Suchmaschine an

In den kommenden 20 Jahren soll Strom aus Windkraftanlagen Googles Rechenzentren versorgen. Google hat dazu einen Vertrag mit einem US-Energieerzeuger über den Bezug von Strom aus Windkraft abgeschlossen.
/ Werner Pluta
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Windkraftanlage Story County II (Foto: Next Era)
Windkraftanlage Story County II (Foto: Next Era)

Google will seine Anlagen künftig auch mit Windenergie betreiben. Das Internetunternehmen wird Kunde des Energieversorgers Next Era Energy Resources, schreibt Urs Hölzle im Google-Blog (öffnet im neuen Fenster) .

Strom für mehrere Rechenzentren

Der Strom soll aus der 150-Megawatt-Windkraftanlage Story County II im US-Bundesstaat Iowa kommen. Google wird laut Next Era ab 30. Juli 114 Megawatt beziehen. Das sei, so Hölzle, "genug, um mehrere Rechenzentren zu versorgen." Die restlichen 26 Megawatt von Story County II tragen zur Versorgung einer Stadt in Iowa bei. Next Era betreibt insgesamt 77 Windkraftanlagen in den USA und Kanada, die zusammen über 9.000 Windräder umfassen.

Der Vertrag hat eine Laufzeit von 20 Jahren. Es ist der erste Geschäftsabschluss von Google Energy. Das Ende 2009 gegründete Tochterunternehmen soll am Strommarkt aktiv sein und dort Strom aus erneuerbaren Quellen in großen Mengen kaufen.

Google will kohlendioxidneutral sein

Im Jahr 2007 habe Google beschlossen, ein kohlendioxidneutrales Unternehmen zu werden, schreibt Hölzle. Dazu gehöre unter anderem, den Energiebedarf zu senken sowie Strom aus erneuerbaren oder sauberen Quellen wie der Bloom Box zu nutzen.

Über seinen philanthropischen Arm Google.org investiert Google in verschiedene Energieprojekte, wie etwa in die Entwicklung der Stromsparsoftware Powermeter , in das Solarthermie-Unternehmen Brightsource Energy oder in zwei Windparks im US-Bundesstaat North Dakota .


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