Apple: Mehr Quartalsumsatz als bei Microsoft möglich

Apple hat in seinem dritten Finanzquartal 2010 (April bis Juni 2010) den Gewinn um 78 Prozent auf 3,25 Milliarden US-Dollar (3,51 US-Dollar pro Aktie) gesteigert. Im Vorjahreszeitraum lag der Gewinn bei 1,83 Milliarden US-Dollar (2,01 US-Dollar pro Aktie). Der Umsatz stieg um 61 Prozent auf 15,7 Milliarden US-Dollar. Der Nicht-US-Anteil am Umsatz betrug in diesem Quartal 52 Prozent. Die Analysten hatten nur einen Gewinn von 3,11 US-Dollar pro Aktie und einen Umsatz von 14,75 Milliarden US-Dollar prognostiziert.
Damit könnte Apple mehr Umsatz erzielt haben als Microsoft: Analysten vermuten, dass Microsoft am kommenden Donnerstag 15,27 Milliarden US-Dollar Umsatz vorlegen wird.
"Es war ein phänomenal erfolgreiches Quartal, das rundherum unsere Erwartungen übertroffen hat, eingeschlossen den erfolgreichsten Produktstart in Apples Geschichte mit dem iPhone 4" , sagte Konzernchef Steve Jobs. "Für das iPad begann ein überwältigender Start, mehr Menschen denn je kaufen Macs, und wir haben noch für dieses Jahr weitere erstaunliche neue Produkte am Start."
Apple hat in den drei Monaten 3,47 Millionen Macs verkauft, das ist ein neuer Quartalsrekord und entspricht 33 Prozent mehr Absatz im Vergleich zum Vorjahr. Zudem verkaufte Apple 8,4 Millionen iPhones, ein Plus von 61 Prozent, sowie 9,41 Millionen iPods, 8 Prozent weniger als noch ein Jahr zuvor. Das iPad wurde 3,27 Millionen mal verkauft.
Im laufenden vierten Quartal sollen der Umsatz laut Apple bei 18 Milliarden US-Dollar und der Gewinn bei 3,44 US-Dollar pro Aktie liegen. Analysten erwarteten hier 3,82 US-Dollar pro Aktie aus einem Umsatz von 17,03 Milliarden US-Dollar.