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Echo Smartpen im Test: Der Kugelschreiber mit Kamera und Mikrofon

Konstruktion

Was der Stift mit dem Mikrofon und der Kamera aufnimmt, muss auch wieder aus dem Stift herauskommen. Im Stift befindet sich dafür ein Lautsprecher, der das Aufgenommene wiedergibt oder Ansagen bei der Menüführung macht. Die Menüführung ist über ein kleines OLED-Display einsehbar. Dieses Display ist für die Navigation notwendig, denn der kleine Stift bietet zahlreiche Untermenüs an.

Doch Tasten für eine Bedienung der Menüs oder die Lautsärkeeinstellungen gibt es nicht.

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Navigieren auf dem Papier

Statt Tasten zu nutzen, muss der Anwender malen und zeigen, um den Stift zu bedienen. Auf dem mitgelieferten Block gibt es dazu ein Steuerkreuz, das angetippt werden muss. Malt der Nutzer nach unten, geht es auch in der Menüführung nach unten. Wer allerdings zu häufig auf dem Menükreuz malt, hat bald Erkennungsprobleme.

  • Alte Kugelschreiber haben mit dem Echo Smartpen ausgedient.
  • Echo Smartpen mit Schutzkappe und Ersatzmine.
  • 8 GByte hat der in Deutschland vertriebene Echo. Ein 4-GByte-Modell gibt es zur Zeit in Deutschland nicht.
  • Angeschlossen wird der Stift per USB.
  • OLED-Anzeige des Echo
  • Die Kurzanleitung ist zugleich die Konfiguration. Hier kann beispielsweise zwischen Rechts- und Linkshänderhaltung gewechselt werden.
  • Der Stift braucht Spezialpapier, ...
  • ... auf dem Navigationselemente aufgedruckt sind.
  • Nach einiger Navigation sieht das Blatt etwas anders aus.
  • Weitere Spezialtasten
  • Vorne ist eine Kamera eingebaut. Sie erkennt das Geschriebene.
  • Kopfhörer können angeschlossen werden.
  • Livescribe-Software unter Mac OS X. Zu sehen sind installierte Apps.
  • Abspielen von Notizen. Den Stiftbewegungen kann der Nutzer folgen und gleichzeitig den aufgezeichneten Ton anhören.
  • Der Beta-Appstore ist nur eine eingebettete Webseite. Mit gefälschter US-Adresse konnten wir den Store  von Deutschland aus trotzdem benutzen.
Der Stift braucht Spezialpapier, ...

Dann gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder wird eine neue Seite genutzt, oder der Nutzer zeichnet sich sein eigenes Steuerkreuz, das er fortan nutzt. Auch andere Bedienelemente wie etwa der Start einer Aufnahme, die Konfiguration oder das Springen in Audioinhalten werden mit aufgedruckten Schaltflächen gesteuert.

Der Clou ist allerdings die Möglichkeit, im Text zu navigieren. Schreibt der Nutzer etwa während einer Vorlesung mit, kann auch der Ton aufgezeichnet werden. Wer will, tippt dann kurz an die Stelle der Notizen, und der kleine Stift spielt den Ton ab, der genau zum Zeitpunkt des Schreibens aufgezeichnet wurde. Das ist vor allem bei schnell geschriebenen Notizen praktisch, die der Schreiber anschließend eventuell nicht mehr entziffern kann. Die unklare Stelle wird einfach angetippt, und schon hört der Nutzer, was der Vortragende zu dem Zeitpunkt gesagt hat, als er möglicherweise zu sehr mit dem Notieren beschäftigt war.

Gerade für Vorlesungen, wenn ein Zuhörer noch damit beschäftigt ist, die Inhalte der letzten Minuten aufzuschreiben, ist das sehr praktisch.

Die gesammelten Informationen, also der geschriebene Text und die Tonaufnahmen, können später mit dem Computer synchronisiert werden - als zusätzliches Backup der Zettelwirtschaft sozusagen. Auch auf dem Desktop lassen sich die Notizen samt Tonaufzeichnungen gut verfolgen. Klickt der Nutzer in eine Textstelle, zeigt das Programm die getätigten Schriftbewegungen in Echtzeit an und spielt ab, was der Stift gehört hat.

Stromversorgung beim Synchronisieren

Der Echo Smartpen lässt sich nur mit einem Rechner verbinden, wenn er genug Strom bekommt. Wird er etwa an einem passiven USB-Hub angeschlossen, verweigert der Stift eventuell die Mitarbeit. Das hätte Livescribe besser machen können, schließlich hat das Gerät einen Akku und sollte damit zum Synchronisieren genug Puffer haben. Ein iPad lässt sich beispielsweise auch dann synchronisieren, wenn der Strom für einen Ladevorgang nicht ausreicht.

Nach einem direkten Anschluss an den Rechner überträgt der Stift seine Daten. Die jeweiligen Notizen werden also digital gespeichert und verschiedenen Notizbüchern zugeordnet.

Die Notizen sind aber leider nicht durchsuchbar, denn im Lieferumfang fehlt eine Schrifterkennung. Die gibt es zwar, der Nutzer muss sie aber nachkaufen. Notizprogramme wie Evernote machen das besser. Und wer einen Tablet-PC hat, wundert sich, dass eine Schrifterkennung nicht mit dabei ist. Wer komplett digital arbeitet, hat also Vorteile. Allerdings ist ein Tablet-PC keine günstige Anschaffung und nach ein paar Stunden hat der Nutzer einen leeren Akku.

 Echo Smartpen im Test: Der Kugelschreiber mit Kamera und MikrofonTextumwandlung kostet extra 

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Mikecoogne 14. Dez 2010

Sinnvolle und preiswerte Alternativen: 1. Papershow für 150 Euro (Starterpack mit...

Auch Student 18. Aug 2010

@ Student: Vielleicht helfen auch die Release-Notes bei der Unterscheidung weiter...

Aaaa 15. Aug 2010

Hätte eigentlich erwartet, dass ihr euch intensiver damit befasst. So viele Fehler, das...

mpicom 01. Aug 2010

Ok, ich gebe zu den 8gb muss man nicht unbedingt haben, wenn mir der 2gb Pulse Smartpen...

mpicom 01. Aug 2010

Ich kann mich fridolin007 nur anschliessen, der Smartpen hilft mir unheimlich beim...



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