Abo
  • Services:
Anzeige
Supreme Court der USA
Supreme Court der USA

Jugendschutz in den USA

Elf Staaten für das Schwarzenegger-Gesetz

Darf ein Händler ein gewalthaltiges Computerspiel an einen minderjährigen Kunden verkaufen? Um diese Frage dreht sich ein Rechtsstreit, der im Herbst 2010 vor dem obersten US-Gericht entschieden wird. Das Gesetz stammt aus Kalifornien, jetzt haben elf weitere Bundesstaaten ihre Unterstützung bekundet.

Der amerikanischen Spielebranche steht ein Grundsatzurteil über den Jugendschutz bevor - und mit dem näher rückenden Termin verschärft sich der Ton zwischen Befürworten und Gegnern. Jetzt haben elf US-Bundesstaaten, darunter Florida und Texas, ihre Unterstützung für ein Gesetz erklärt, das Arnold Schwarzenegger 2004 als Gouverneur von Kalifornien unterschrieben hat. Es sieht vor, dass auf Computerspielen mit gewalthaltigem Inhalt ein "Für Erwachsene"-Sticker kleben muss. Händler dürften diese Spiele demnach nur an Erwachsene verkaufen - andernfalls droht eine Strafe von bis zu 1.000 US-Dollar.

Anzeige

Bislang ist das Gesetz nicht in Kraft getreten. Gerichte haben das auf Initiative von Spieleverbänden, insbesondere der Entertainment Software Association (ESA) verhindert. Im Herbst 2010 wird der Supreme Court - der am ehesten mit dem deutschen Bundesverfassungsgericht vergleichbar ist - die endgültige Entscheidung fällen.

Seitdem liefern sich Politiker, Branchenvertreter, Firmenchefs von großen Publishern und Lobbyverbände einen öffentlichen Schlagabtausch, der die Verfassungsrichter im Vorfeld beeinflussen soll. Jüngster Beitrag in der Debatte ist die nun erklärte Unterstützung des Gesetzes durch die elf Staaten. Ihrer Auffassung nach ist es verfassungskonform und wichtig "für das Wohlbefindens von Kindern, es hilft Eltern bei der Erziehung".

Eine größere Rolle bei der Diskussion spielen Untersuchungsergebnisse der unabhängigen staatlichen Federal Trade Commission. Die Behörde hat Ende 2009 eine Studie veröffentlicht, laut der der US-Jugendschutz bei Spielen konsequenter durchgesetzt wird als oft angenommen. So habe sich bei Stichproben herausgestellt, dass 80 Prozent der US-Spielehändler den Verkauf von Titeln, die per Alterskennzeichen nur für Erwachsene geeignet sind, an Jugendliche verweigert haben - bei vergleichbaren DVDs lag die Rate nur bei rund 50 Prozent. Außerdem sorge die Spielebranche dafür, dass Werbung für ihre Produkte vor allem in einem für die jeweilige Altersgruppe geeigneten Umfeld laufe.


eye home zur Startseite
Labertasche 20. Jul 2010

Such doch einfach mal bei loltube nach Videos in denen Waffen auf US-Schiessplätzen...

Crom - Gott... 20. Jul 2010

Das Geheimnis des Stahls gehört nicht in Kinderhände.

Altersgerecht 20. Jul 2010

"Werbung für ihre Produkte vor allem in einem für die jeweilige Altersgruppe geeigneten...

Siomrat 20. Jul 2010

Richtig, ich bin vor zwei Jahren einem Mädchen beigestanden und wurde dabei sogar von...

the_spacedings 20. Jul 2010

Allerdings haben in D auch die Eltern das Recht auf die Erziehung ihrer Kinder. Und wenn...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bosch Energy and Building Solutions GmbH, Stuttgart-Weilimdorf
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  3. GERMANIA Fluggesellschaft mbH, Berlin
  4. Ratbacher GmbH, Raum Nürnberg


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 649,90€

Folgen Sie uns
       


  1. Fifa 18 im Test

    Kick mit mehr Taktik und mehr Story

  2. Trekstor

    Kompakte Convertibles kosten ab 350 Euro

  3. Apple

    4K-Filme in iTunes laufen nur auf neuem Apple TV

  4. Bundesgerichtshof

    Keine Urheberrechtsverletzung durch Google-Bildersuche

  5. FedEX

    TNT verliert durch NotPetya 300 Millionen US-Dollar

  6. Arbeit aufgenommen

    Deutsches Internet-Institut nach Weizenbaum benannt

  7. Archer CR700v

    Kabelrouter von TP-Link doch nicht komplett abgesagt

  8. QC35 II

    Bose bringt Kopfhörer mit eingebautem Google Assistant

  9. Nach "Judenhasser"-Eklat

    Facebook erlaubt wieder gezielte Werbung an Berufsgruppen

  10. Tuxedo

    Linux-Notebook läuft bis zu 20 Stunden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Anki Cozmo im Test: Katze gegen Roboter
Anki Cozmo im Test
Katze gegen Roboter
  1. Die Woche im Video Apple, Autos und ein grinsender Affe
  2. Anki Cozmo ausprobiert Niedlicher Programmieren lernen und spielen

Edge Computing: Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
Edge Computing
Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
  1. Software AG Cumulocity IoT bringt das Internet der Dinge für Einsteiger
  2. DDoS 30.000 Telnet-Zugänge für IoT-Geräte veröffentlicht
  3. Deutsche Telekom Narrowband-IoT-Servicepakete ab 200 Euro

Mobilestudio Pro 16 im Test: Wacom nennt 2,2-Kilogramm-Grafiktablet "mobil"
Mobilestudio Pro 16 im Test
Wacom nennt 2,2-Kilogramm-Grafiktablet "mobil"
  1. Wacom Vorschau auf Cintiq-Stift-Displays mit 32 und 24 Zoll

  1. Re: Wie viel muss sich die dubiose "Antiviren...

    bombinho | 02:28

  2. Re: Apple könnte das iPhone auch pünktlich...

    Pjörn | 02:05

  3. Re: Als Android-Nutzer beneide ich euch

    Pjörn | 01:37

  4. Re: Fakenews: Am 01.01.2023 wird das UKW-Radio...

    ManMashine | 01:21

  5. Re: Nicht mal auf Macs..

    mfreier | 00:58


  1. 18:13

  2. 17:49

  3. 17:39

  4. 17:16

  5. 17:11

  6. 16:49

  7. 16:17

  8. 16:01


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel