Scoring

Datenschützer kritisiert Schufa

Die Schufa erfüllt die seit 1. April 2010 geltenden weitgehenden Transparenzregeln beim Scoring nicht, kritisiert das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz (ULD) Schleswig-Holstein. Sparkassen, Banken und andere Unternehmen in Schleswig-Holstein dürften daher die Scoringwerte der Schufa nicht verwenden.

Artikel veröffentlicht am ,
Scoring: Datenschützer kritisiert Schufa

Die Schufa enthalte dem ULD als Aufsichtsbehörde Informationen zu ihrem Scoringsystem vor, kritisiert ULD-Leiter Thilo Weichert. Im Rahmen eines Vergleichs vor dem Verwaltungsgericht Darmstadt hatte sich das Regierungspräsidium verpflichtet, Informationen über das Schufa-Scoring-Verfahren nicht an andere Datenschutzaufsichtsbehörden wie beispielsweise das ULD in Kiel herauszugeben. Auch kreditgebenden Unternehmen gewähre die Schufa keinen Einblick.

Daher sei es Unternehmen nicht möglich, die Rechtmäßigkeit der Informationen in ihrer Datenverarbeitung nachzuweisen, sofern Schufa-Scores einfließen. Auch den Kontrollanforderungen der Aufsichtsbehörden und den Auskunftsersuchen von Betroffenen könnten die Geschäftspartner der Schufa so nicht rechtmäßig entsprechen. Die Verwendung von Schufa Scores sei daher nicht zu verantworten, meint das ULD.

"Seit dem 1. April 2010 gelten weitgehende Transparenzregeln beim Scoring. Diesen wird nach unseren bisherigen Erfahrungen von mehreren Unternehmen nicht genügt. Eine neue Dimension der Obstruktion sowohl gegenüber der Datenschutzaufsicht wie auch gegenüber den eigenen Kunden zeigt die Schufa, wenn sie ihre Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse selbst denjenigen für Kontroll- und Verifikationszwecke nicht zur Verfügung stellt, die diese zur Wahrnehmung ihrer Pflichten kennen müssen und an deren Vertrauenswürdigkeit kein Zweifel bestehen sollte", fasst Weichert seine Kritik an der Schufa zusammen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Cherrypicking bei Fahrdiensten
Uber-Fahrer, die nicht kommen

Die Unsitte, den Fahrgast anzurufen, um das Fahrziel herauszubekommen, schwappt von Free Now auch zu Uber über. Es hilft nur, eine Stunde früher aufzustehen, oder besser: ein Update der Apps.
Ein Erfahrungsbericht von Achim Sawall

Cherrypicking bei Fahrdiensten: Uber-Fahrer, die nicht kommen
Artikel
  1. Mercedes: Der neue eSprinter schafft 400 Kilometer Reichweite
    Mercedes
    Der neue eSprinter schafft 400 Kilometer Reichweite

    Mercedes stattet seinen elektrischen Lieferwagen mit mehr Leistung und Reichweite aus. Das Ende der Lieferwagen mit Verbrennungsmotor ist in Sicht.

  2. Microsoft: Bing bekommt ChatGPT-Integration und kann getestet werden
    Microsoft
    Bing bekommt ChatGPT-Integration und kann getestet werden

    Microsoft hat KI-basierte Updates für die Bing-Suchmaschine und den Edge-Browser angekündigt. Die Beta ist schon verfügbar.

  3. Der Herr der Ringe: Lego bringt Bruchtal aus 6.100 Teilen und mit 15 Figuren
    Der Herr der Ringe
    Lego bringt Bruchtal aus 6.100 Teilen und mit 15 Figuren

    Die gesamte Gemeinschaft des Ringes versammelt sich in den Hallen von Bruchtal, das als Lego-Diorama Herr-der-Ringe-Fans erfreuen kann.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Powercolor RX 7900 XTX 1.119€ • WSV-Finale bei MediaMarkt • Samsung 980 Pro 2TB (PS5-komp.) 174,99€ • MSI RTX 4080 1.349€ • Samsung 55" 4K QLED Curved Gaming-Monitor -25% • Asus RX 7900 XT 939,90€ • DAMN-Deals: AMD CPUs zu Tiefstpreisen • PCGH Cyber Week nur bis 9.2. [Werbung]
    •  /