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DNS Rebinding: Viele Router sind anfällig für einen neuen Angriff

Diverse Heimrouter enthalten eine Sicherheitslücke, die sie anfällig für eine neue Form von DNS Rebinding-Angriffen machen. Der Sicherheitsexperte Craig Heffner will bei der Black-Hat-Konferenz eine Software veröffentlichen, die die Schwachstelle in verschiedenen, weitverbreiteten Modellen ausnutzt.
/ Jens Ihlenfeld
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Der Vortrag "How to Hack Millions of Routers" von Craig Heffner auf der Sicherheitskonferenz Black Hat in Las Vegas(öffnet im neuen Fenster) Ende Juli 2010 sorgt schon vorab für Schlagzeilen. Laut Forbes(öffnet im neuen Fenster) will Heffner eine Software veröffentlichen, mit der Angreifer Zugriff auf das Heimnetz von Nutzern erlangen können. Er nutzt dazu eine neue Variante von DNS-Rebinding, wobei Zugriffe auf die lokale IP-Adresse des Nutzers umgeleitet werden.

Diese Art von Angriff ist nicht neu und wird von Routern in aller Regel unterbunden. Heffner will aber einen Weg gefunden haben, die Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen. Rund die Hälfte der 30 von Heffner getesteten Router(öffnet im neuen Fenster) ist für den Angriff anfällig.

Gelingt es einem Angreifer, auf diese Weise ins lokale Netzwerk zu gelangen, stehen ihm weitere Angriffsmöglichkeiten offen, beispielsweise durch oft nicht veränderte Standardpasswörter von Routern.


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