Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Android: Motorola mag keine angepasste Firmware

In den USA kommt in diesen Tagen das Android -Smartphone Droid X von Motorola auf den Markt. Im Zuge des Marktstarts greifen zahlreiche US-Medien nochmals auf, dass Motorola keine angepassten Android-Versionen auf seinen Smartphones erlaubt.
/ Ingo Pakalski
98 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Mitte Februar 2010 hatte Motorola bereits erklärt(öffnet im neuen Fenster) , dass der Smartphone-Hersteller keine angepassten Android-Versionen auf seinen Geräten erlaubt. Die Motorola-Smartphones richten sich an Endkunden und Software-Entwickler, somit sei eine solche Möglichkeit nicht erforderlich. Wer sein Smartphone gerne mit einer angepassten Android-Version versehen will, soll lieber zu einem reinen Entwicklergerät oder zum Nexus One greifen, empfiehlt Motorola.

Der Macher von Mydroidworld.com(öffnet im neuen Fenster) hat in einem Forenbeitrag alle ihm bekannten Fakten dazu zusammengetragen. Demnach besitzen die Motorola-Smartphones einen speziellen Bootloader, der nur von Motorola autorisierte Android-Firmware erlaubt. Wenn versucht wird, eine andere Android-Firmware aufzuspielen, kann das Mobiltelefon unbrauchbar werden.

Mit einem Efuse(öffnet im neuen Fenster) -Chip im Gerät überwache das Gerät bei jedem Start, ob es Veränderungen am Kernsystem gegeben hat. Wenn dies der Fall ist, könne das Mobiltelefon nicht mehr gestartet werden. Der Bootprozess werde gestoppt.


Relevante Themen