Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Krise: Der US-Spielemarkt schrumpft weiter

Konsolen und Red Dead Redemption können den US-Spielemarkt nicht retten: Obwohl vor allem Xbox 360 und Playstation 3 viele Käufer gefunden haben und auch Rockstars Westernspiel besser läuft als erwartet, gingen die Gesamtumsätze gegenüber dem Vorjahr stark zurück.
/ Peter Steinlechner
70 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Bei einigen wenigen Spielen lief es bestens, auch die Hersteller von Konsolen können nicht klagen – aber unter dem Strich ist der US-Spielemarkt im Juni 2010 um rund sechs Prozent auf 1,1 Milliarden US-Dollar gegenüber dem Vorjahresmonat zurückgegangen. An Xbox 360 und Playstation 3 hat es nicht gelegen: Beide verzeichnen ein kräftiges Plus – insbesondere die Microsoft-Konsole, was vor allem am neu aufgelegten 'S'-Modell liegt. Insgesamt sind von der Xbox 360 laut dem Marktforschungsunternehmen NPD Group 451.700 Exemplare verkauft worden. Auf Platz 2 folgt die Wii mit 422.500 und dann die Playstation 3 mit 304.800 Stück.

Xbox 360 S (Slim) – Test
Xbox 360 S (Slim) – Test (02:18)

Stark rückläufig waren die Umsätze mit Software, die um 15 Prozent auf 531,3 Millionen US-Dollar gefallen sind; allerdings kamen auch kaum neue Titel auf den Markt. Mit Abstand bestverkaufter Titel war das im Wilden Westen angesiedelte Red Dead Redemption , von dem Rockstar rund 582.900 Stück für die Xbox 360 und 380.000 Exemplare für die Playstation 3 absetzen konnte.

Red Dead Redemption – Test von Golem.de
Red Dead Redemption – Test von Golem.de (05:27)

Auf den weiteren Plätzen folgen zwei Actionspiele für Nintendo Wii: Super Mario Galaxy 2 , für das sich 548.400 Käufer begeistern konnten, und New Super Mario Bros. Wii mit 200.900 neuen Fans.


Relevante Themen