Abo
  • IT-Karriere:

iPhone

Apples iOS 4.0.1 definiert Signalstärke neu

Fast alle iPhones von Apple bekommen ein neues iOS-Betriebssystem. Hauptaugenmerk hat Apple dabei auf die Anzeige der Signalstärke gesetzt. Die Balken entsprechen nun eher der Realität und zeigen auch die Auswirkungen des Antennenproblems des iPhone 4 besser.

Artikel veröffentlicht am ,

Apples iOS 4.0.1 ist ein Update von iOS 4, das vor allem das Antennenproblem aus der Welt schaffen soll. Die neue Anzeige der Balken entspricht nun eher der Realität und folgt den Empfehlungen des US-Netzbetreibers AT&T. Weitere Änderungen gibt Apple in dem Knowledge-Base-Artikel des iOS 4.0.1 nicht an. Das Update ist für das iPhone 3G, 3GS und iPhone 4 vorgesehen und wird über iTunes angeboten. Weitere Neuerungen wird es erst mit iOS 4.1 geben.

Inhalt:
  1. iPhone: Apples iOS 4.0.1 definiert Signalstärke neu
  2. Linderung des Antennenproblems

Anandtech stellt die neuen Balkenanzeige im Detail vor. Während der fünfte Balken beim iOS 4 einen Bereich von -51 bis -91 dB darstellte, repräsentiert der fünfte Balken beim iOS 4.0.1 nun nur noch den Bereich bis hinunter zu -76 dB. Der vierte Balken geht bis -87 dB (iOS 4: -101 dB), gefolgt von -98 dB (-103 dB) und -107 dB (-107 dB). Interessant und ungewöhnlich ist auch das neue untere Ende des ersten Balkens, das jetzt bis -121 dB reicht. Das iPhone 4 soll bei -121 dB noch benutzbar sein, während das iPhone 3GS bei -113 dB Schwierigkeiten hat.

Der Effekt für iPhone-Nutzer: Sie werden in Zukunft einen schlechten Netzausbau viel deutlicher sehen - sehr zum Nachteil von Netzbetreibern mit nur wenigen oder schlecht positionierten Mobilfunktürmen. Allerdings bleibt die Balkenanzeige verwirrend. So unterscheidet sich zum Beispiel die Anzeige des Ur-iPhones von der Anzeige des iPhone 4. Auch andere Handy-Hersteller interpretieren die Signalstärke wie sie wollen. Genaue Werte will Apple dem Nutzer offenbar nicht geben. Einige andere Smartphone-Betriebssysteme haben hingegen die Möglichkeit, dB-Werte anzuzeigen. Der Nutzer hat damit zumindest die Wahl, sich ein eigenes Bild zu machen - und muss nicht den Interpretationen des Herstellers glauben.

Der zweite Effekt betrifft das Antennenproblem des iPhone 4. Der Verlust durch den festen Griff, der die Antennen miteinander verbindet, wird nun realistischer dargestellt und entspricht einem Verlust von etwa zwei Balken. Bei einem normalen Griff verliert das iPhone 4 etwa 20 dB, bei einem festen Griff sind es fast 25 dB. Zuvor bedeutete ein Verlust von fast 25 dB in schlechten Empfangssituationen bis -91 dB den Verlust aller Balken. Viele glaubten durch Video-Demonstrationen von Nutzern, dass das iPhone 4 seine Funktion immer einstellt, wenn die Antennen kurzgeschlossen werden. Beheben lässt sich das Problem angeblich mit einem Klebeband an der linken unteren Seite des Geräts.

Linderung des Antennenproblems 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 22,49€
  2. 39,99€ (Release am 3. Dezember)
  3. 69,99€ (Release am 25. Oktober)

hmjam 18. Jul 2010

Ich meine, hier sollten einige mal wieder auf den Teppich zurück kommen bzw. auf dem...

Mossi 17. Jul 2010

Ahja, wie schon erwähnt ist dem eben nicht so, bzw. es müssen dafür ganz bestimmte...

Herr Ober 17. Jul 2010

Was solls, er hat mit seinem Witz sogar zwei Antworten generiert. Herr Ober, bitte eine...

Mit... 17. Jul 2010

Sehr geehrter Herr Flying Circus, haben Sie vielen Dank für Ihr hohes Interesse an einer...

Anfassen 17. Jul 2010

Du meinst, das Anfassen der Antenne lässt den Nutzer umkippen und den Kopf aufschlagen...


Folgen Sie uns
       


Tolino Vision 5 HD und Epos 2 im Hands On

Tolino zeigt mit Vision 5 HD und Epos 2 zwei neue Oberklasse-E-Book-Reader. Der Epos 2 kann durch ein besonders dünnes Display begeistern.

Tolino Vision 5 HD und Epos 2 im Hands On Video aufrufen
Telekom Smart Speaker im Test: Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht
Telekom Smart Speaker im Test
Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht

Die Deutsche Telekom bietet derzeit den einzigen smarten Lautsprecher an, mit dem sich parallel zwei digitale Assistenten nutzen lassen. Der Magenta-Assistent lässt einiges zu wünschen übrig, aber die Parallelnutzung von Alexa funktioniert schon fast zu gut.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Smarte Lautsprecher Amazon liegt nicht nur in Deutschland vor Google
  2. Pure Discovr Schrumpfender Alexa-Lautsprecher mit Akku wird teurer
  3. Bose Portable Home Speaker Lautsprecher mit Akku, Airplay 2, Alexa und Google Assistant

Alexa: Das allgegenwärtige Ohr Amazons
Alexa
Das allgegenwärtige Ohr Amazons

Die kürzlich angekündigten Echo-Produkte bringen Amazons Sprachassistentin Alexa auf die Straße und damit Datenschutzprobleme in die U-Bahn oder in bisher Alexa-freie Wohnzimmer. Mehrere Landesdatenschutzbeauftragte haben Golem.de erklärt, ob und wie die Geräte eingesetzt werden dürfen.
Von Moritz Tremmel

  1. Digitaler Assistent Amazon bringt neue Funktionen für Alexa
  2. Echo Frames und Echo Loop Amazon zeigt eine Brille und einen Ring mit Alexa
  3. Alexa Answers Nutzer smarter Lautsprecher sollen Alexa Wissen beibringen

Minecraft Earth angespielt: Die Invasion der Klötzchen
Minecraft Earth angespielt
Die Invasion der Klötzchen

Kämpfe mit Skeletten im Stadtpark, Begegnungen mit Schweinchen im Einkaufszentrum: Golem.de hat Minecraft Earth ausprobiert. Trotz Sammelaspekten hat das AR-Spiel ein ganz anderes Konzept als Pokémon Go - aber spannend ist es ebenfalls.
Von Peter Steinlechner

  1. Microsoft Minecraft hat 112 Millionen Spieler im Monat
  2. Machine Learning Facebooks KI-Assistent hilft beim Bau von Minecraft-Werken
  3. Nvidia Minecraft bekommt Raytracing statt Super-Duper-Grafik

    •  /