Marktentwicklung: Fernseher und Blu-ray-Player erfolgreicher als Digicams
Die Marktforscher von ABI Research(öffnet im neuen Fenster) vermuten, dass das größere Wachstumspotenzial bei allem, was sich um Fernseher dreht – Blu-ray-Player eingeschlossen -, durch verschiedene Faktoren bedingt ist. Nicht nur gesunkene Gerätepreise, auch flachere Panels, Internet-Konnektivität und 3D sollen dazu beitragen, dass sie sich im Vergleich schneller als viele kleine portable Geräten verkaufen.
Außerdem könnte es sein, dass die Märkte für spezialisierte portable Geräte gereift und Smartphones oder andere multifunktionale tragbare Geräte eine größere Konkurrenz geworden sind. Spielehandhelds sind weniger stark betroffen, hier registriert ABI Research eine Stabilisierung der Verkaufszahlen, während die Auslieferung von tragbaren Audioplayern rückläufig ist.
In Nordamerika und Japan soll auch der Verkauf von kompakten Digitalkameras rückläufig sein, während in anderen Regionen noch ein bescheidenes Wachstum zu verzeichnen ist. Auch digitale Bilderrahmen zeigten nur ein schwaches Wachstum. Um ihre Geräte interessanter zu machen, müssten die Hersteller nach Ansicht von ABI Research nicht nur mehr auf ihre Geräte aufmerksam machen, sondern die Nutzung auch hürden- und schmerzfreier machen.
Unterdessen steigt die Zahl der verkauften Blu-ray-Player rasant: Es wird erwartet, dass 2010 mehr als doppelt so viele Abspielgeräte verkauft werden wie 2009. In Nordamerika sollen die eigenständigen Blu-ray-Player – die PS3 nicht eingerechnet – bis Ende 2010 in 18 Prozent der Haushalte stehen. 2009 galt das nur für 7 Prozent der Haushalte. ABI Research schätzt, dass bis Ende 2011 weltweit 62,5 Millionen Blu-ray-Player ausgeliefert worden sein werden.



