Spielemarkt

The Games Company meldet Insolvenz an (Update)

Der Berliner Spielepublisher und -entwickler The Games Company ist offenbar pleite: Wenige Tage nachdem das Top-Management überraschend gegangen war, muss das Unternehmen in die Insolvenz gehen.

Artikel veröffentlicht am ,

Zumindest vorerst heißt es "Game Over" für The Games Company: Der Spielepublisher und -entwickler aus Berlin meldet Insolvenz an. Das erfuhr Golem.de aus Kreisen der Insolvenzverwaltung. Ursache ist offenbar, dass eine Gruppe von Investoren fest zugesagte Zahlungen in Millionenhöhe nicht geleistet hat. Dem Unternehmen fehlen nun finanzielle Mittel für die laufenden Kosten.

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Erst Anfang Juli 2010 waren die Geschäftsführer Markus Malti und Carsten Strehse überraschend zurückgetreten - es ging um einen Streit mit den Investoren über die strategische Ausrichtung. Zu The Games Company gehört auch das traditionsreiche Entwicklerstudio Silver Style Entertainment, das zuletzt am Action-Rollenspiel Das Schwarze Auge: Demonicon gearbeitet hat. Neben Spielen vermarktet The Games Company in Zusammenarbeit mit dem Spiegel-Verlag auch eine Software-Ratgeberreihe über Themen wie Karriere und Allgemeinwissen.

The Games Company ist bereits die zweite große Berliner Spielefirma, die 2010 Insolvenz anmeldet: Im Mai 2010 hatte der Entwickler Radon Labs den gleichen Schritt tun müssen. Überraschend rettete dann Anfang Juni 2010 der Hamburger Browsergamespezialist Bigpoint das Studio durch eine Übernahme.

Nachtrag vom 15. Juli 2010 um 14.20 Uhr:

In einer Mitteilung weist The Games Company darauf hin, dass trotz des Insolvenzantrags der Geschäftsbetrieb in vollem Umfang weitergeht. "Die Arbeit an den Spielen, die aktuell entwickelt und programmiert werden, läuft weiter, alle Aufträge werden entsprechend bearbeitet und ausgeführt", erklärte der vorläufige Insolvenzverwalter Hartwig Albers von der Kanzlei Brinkmann & Partner. Er ist bei The Games Company vor Ort und verschafft sich einen Überblick über die Situation. "Wir prüfen derzeit, ob und wie das Unternehmen erfolgreich saniert und dauerhaft erhalten werden kann, und führen dazu bereits Gespräche mit allen Beteiligten." Für die rund 50 Mitarbeiter des Unternehmens sind die Löhne und Gehälter über das Insolvenzgeld gesichert.

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Eval 29. Okt 2010

Hast du dort gearbeitet und kannst das beurteilen? TGC war ein waschechter Publisher und...

Eval 29. Okt 2010

Ich bin zum Glück noch rechtzeitig abgesprungen. Die Firma war einfach nur unseriös.

AntiTroll 16. Jul 2010

Es gibt sogar einen 5. Teil aber ich kann die neuen Teile leider einfach nicht spielen...

ABE 15. Jul 2010

Eigentlich war es das Marketing der Sirius-Kybernetik-Corporation. Also der Firma die...



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