Abo
  • Services:

Mobilfunkausrüstung

Nokia Siemens Networks will Motorolas Netzwerkgeschäft haben

Nokia Siemens Networks (NSN) ist am Netzwerkgeschäft von Motorola interessiert und will es übernehmen. NSN will dafür bis zu 1,3 Milliarden US-Dollar bezahlen.

Artikel veröffentlicht am ,
Mobilfunkausrüstung: Nokia Siemens Networks will Motorolas Netzwerkgeschäft haben

In den kommenden Wochen könnten die Verhandlungen abgeschlossen sein, Nokia Siemens Networks wolle das Netzwerkgeschäft von Motorola komplett übernehmen, berichtet das Wall Street Journal. Der Kaufpreis könnte zwischen 1,1 und 1,3 Milliarden US-Dollar liegen. Weder Nokia Siemens Networks noch Motorola wollten die Angaben kommentieren.

Stellenmarkt
  1. Mauth.CC GmbH, Mauth
  2. Bundeskriminalamt, Wiesbaden

Bei Motorola ist ein Umbau des Unternehmens in vollem Gange. Der Konzern soll in einen Privatkunden- und einen Geschäftskundenbereich aufgeteilt werden. Zum Privatkundenbereich gehören künftig die Bereiche Mobiltelefon und Set-Top-Boxen. Das Netzwerkgeschäft, der Bereich für RFID- und Barcodelesegeräte sowie Funktechnik wird in den Geschäftskundenbereich verlagert.

Mit der Übernahme von Motorolas Netzwerksparte könnte Nokia Siemens Networks vor allem auf dem US-Markt Fuß fassen. Im vergangenen Jahr wollte Nokia Siemens Networks Nortel übernehmen, scheiterte aber damit. Auch damit sollte der Marktanteil von NSN in den USA ausgebaut werden.

Probleme bei Motorola

Motorola steckt seit einiger Zeit tief in der Krise. Zwischen Ende 2007 und Ende 2009 fiel der Börsenwert des Unternehmens von fast 55 Milliarden US-Dollar auf etwas mehr als 20 Milliarden US-Dollar. Auf dem Mobilfunkmarkt sank Motorolas Marktanteil von 8,4 Prozent im Jahr 2008 auf 4,9 Prozent im Jahr 2009. Das Unternehmen fiel vom dritten auf den fünften Platz unter den Herstellern. Im ersten Quartal 2010 flog Motorola dann aus der Top 5 der Handyhersteller. Daraufhin verlängerten die Marktforscher von Gartner die Topliste der Handyhersteller.

Motorolas Unternehmensleitung probiert seit einiger Zeit verschiedene Sanierungskonzepte aus. So wurde vor zwei Jahren eine Ausgliederung der Mobiltelefonsparte erwogen. Im Herbst 2008 wollte Motorola den Bereich Set-Top-Boxen und Netzwerkausrüstung verkaufen, scheiterte aber damit.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 105,85€ + Versand
  2. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  3. bei Alternate kaufen

dummdepp 15. Jul 2010

Warum? hast was schlechtes zum mittag gegessen? Eine firma die in der grösse kaum...


Folgen Sie uns
       


Golem.de ist Kratos - God of War (Live, keine Spoiler)

Die Handlung verraten wir nicht, trotzdem wollen wir das andersartige neue God of War besprechen. Zu diesem Zweck haben wir eine stellvertretende Mission herausgesucht, in der es nicht um die primäre Handlung geht. Ziel ist es, den Open-World-Ansatz zu zeigen, das Kampfsystem zu erklären und die Spielmechaniken zu verdeutlichen.

Golem.de ist Kratos - God of War (Live, keine Spoiler) Video aufrufen
Highend-PC-Streaming: Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
Highend-PC-Streaming
Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren

Geforce GTX 1080, 12 GByte RAM und ein Xeon-Prozessor: Ab 30 Euro im Monat bietet ein Startup einen vollwertigen Windows-10-Rechner im Stream. Der Zugriff auf Daten, Anwendungen und Games soll auch unterwegs mit dem Smartphone funktionieren.
Von Peter Steinlechner

  1. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?
  2. Rundfunk Medienanstalten wollen Bild Livestreaming-Formate untersagen
  3. Illegale Kopien Deutsche Nutzer pfeifen weiter auf das Urheberrecht

Steam Link App ausprobiert: Games in 4K auf das Smartphone streamen
Steam Link App ausprobiert
Games in 4K auf das Smartphone streamen

Mit der Steam Link App lassen sich der Desktop und Spiele vom Computer auf Smartphones übertragen. Im Kurztest mit einem Windows-Desktop und einem Google Pixel 2 klappte das einwandfrei - sogar in 4K.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Valve Steam Spy steht nach Datenschutzänderungen vor dem Aus
  2. Insel Games Spielehersteller wegen Fake-Reviews von Steam ausgeschlossen
  3. Spieleportal Bitcoin ist Steam zu unbeständig und zu teuer

Kryptographie: Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator
Kryptographie
Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator

Einer der schwerwiegendsten Fehler in der Geschichte der Kryptographie beschäftigte vor zehn Jahren Nutzer der Debian-Distribution. Wenn man danach sucht, findet man noch heute vereinzelt verwundbare Schlüssel.
Von Hanno Böck


      •  /