Abo
  • Services:

Vorbild Aachen

Wowereit will kostenloses WLAN in Berlin

Bemühungen um ein freies WLAN für Berlin waren bislang immer wieder gescheitert. Nun will Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit einen neuen Versuch starten, um in der Berliner Innenstadt einen kostenlosen, drahtlosen Internetzugang zu ermöglichen.

Artikel veröffentlicht am ,
Klaus Wowereit
Klaus Wowereit

Ausgangspunkt für die neuen Überlegungen ist ein Projekt in Aachen. Motorola und Unitymedia haben dort in nur acht Monaten ein flächendeckendes WLAN aufgebaut, welches die Innenstadt zu einem einzigen großen Hotspot macht.

Stellenmarkt
  1. MAHLE Aftermarket GmbH, Stuttgart
  2. BIOTRONIK SE & Co. KG, Berlin

Wowereit zeigte sich bei einem Besuch des Motorola-Werkes im Berliner Bezirk Reinickendorf sehr angetan von dem Konzept des Unternehmens, berichtet der Tagesspiegel. Wenn es jetzt ein konkretes Beispiel dafür gibt, wie es in der Praxis funktioniert, sei dies ein guter Anlass, die Umsetzung für Berlin nochmals zu prüfen, sagte Wowereit.

In Berlin sind solche Projekte bislang immer gescheitert. Zuletzt hatte sich Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linkspartei) daran versucht. Sein Vorhaben wurde von Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) gestoppt. Streitpunkt waren die geplanten kleinen Antennenkästen, die an Laternen- und Ampelmasten installiert werden sollten. Sie würden das Stadtbild verschandeln oder die Elektronik der Lichtsignalanlagen stören, so die Befürchtungen der Senatorin.

Aus diesem Grund wurde eine Pauschalgenehmigung für ein solches Projekt verweigert, die geforderten Einzelfall-Prüfverfahren für die notwendigen 5.000 Standorte erwiesen sich als undurchführbar. Das WLAN-Projekt war damit gescheitert.

In Aachen hingegen wurde ein Großteil der Sender in den ohnehin auf den Straßen stehenden Ampelschaltkästen versteckt. Mathias Gille, Sprecher der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, gab sich gegenüber dem Tagesspiegel zurückhaltend: Neben den Fragen des Stadtbildes und der Störgefahr sei auch zu klären, ob angesichts der sich weiter entwickelnden Mobilfunktechnik, die Verbrauchern preisgünstige Surfmöglichkeiten biete, ein derartiges, auch kostenintensives Angebot noch notwendig sei.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

iNkognito 16. Jul 2010

Eh die Straße gibt es auch in Berlin. Sogar mit 300MBit in Scheiben. Häckt euch einfach...

wowiweg 16. Jul 2010

Seh ich immer noch nicht. Förderung von Radverkehr + ÖPNV = weniger (privat)Autos...

Na dann gute Nacht 15. Jul 2010

Es gibt aber in Aachen auch kein auch nur ansatzweise flächendeckendes WLAN-Netz. Ja, die...

Windhund 15. Jul 2010

nein die ampeln sind jetzt flink wie windhunde


Folgen Sie uns
       


Byton K-Byte - Bericht

Byton stellt in China den K-Byte vor.

Byton K-Byte - Bericht Video aufrufen
Sun to Liquid: Wie mit Sonnenlicht sauberes Kerosin erzeugt wird
Sun to Liquid
Wie mit Sonnenlicht sauberes Kerosin erzeugt wird

Wasser, Kohlendioxid und Sonnenlicht ergeben: Treibstoff. In Spanien wird eine Anlage in Betrieb genommen, in der mit Hilfe von Sonnenlicht eine Vorstufe für synthetisches Kerosin erzeugt oder Wasserstoff gewonnen wird. Ein Projektverantwortlicher vom DLR hat uns erklärt, warum die Forschung an Brennstoffen trotz Energiewende sinnvoll ist.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Deep Sea Mining Deep Green holte Manganknollen vom Meeresgrund
  2. Klimaschutz Unter der Erde ist das Kohlendioxid gut aufgehoben
  3. Physik Maserlicht aus Diamant

Business-Festival: Cebit verliert 70.000 Besucher und ist hochzufrieden
Business-Festival
Cebit verliert 70.000 Besucher und ist hochzufrieden

Cebit 2018 Zur ersten neuen Cebit sind deutlich weniger Besucher als im Vorjahr gekommen. Dennoch feiern Messe AG, Bitkom und Aussteller den Relaunch der Veranstaltung als Erfolg. Die Cebit 2019 wird erneut etwas verlegt.

  1. Festival statt Technikmesse "Die neue Cebit ist ein Proof of Concept"

CD Projekt Red: So spielt sich Cyberpunk 2077
CD Projekt Red
So spielt sich Cyberpunk 2077

E3 2018 Hacker statt Hexer, Ich-Sicht statt Dritte-Person-Perspektive und Auto statt Pferd: Die Witcher-Entwickler haben ihr neues Großprojekt Cyberpunk 2077 im Detail vorgestellt.
Von Peter Steinlechner


      •  /