Spionage

Der zwölfte Mann saß bei Microsoft

Die USA haben einen Spionageverdächtigen nach Russland abgeschoben. Der Mann lebte seit Herbst 2009 in den USA und arbeitete bei Microsoft. Er habe jedoch keine Informationen sammeln können, versicherten die Behörden.

Artikel veröffentlicht am ,

Die US-Behörden haben im Zusammenhang mit dem kürzlich aufgedeckten Spionagering einen weiteren Verdächtigen ausgewiesen. Der Mann, der erst wenige Monate in den USA lebte, arbeitete beim Softwarekonzern Microsoft, berichtet die Washington Post.

Softwaretester bei Microsoft

Ein Microsoft-Sprecher bestätigte, dass der Mann neun Monate lang als Softwaretester in Redmond angestellt war. Laut seinem Facebook-Profil war er zudem für ein zweites Unternehmen tätig, einen rumänischen Softwarehersteller namens Neobit.

Schaden hat er offensichtlich keinen angerichtet. Er sei noch am Anfang gewesen und habe seine Aktivitäten gerade erst aufgenommen, sagte ein hochrangiger US-Strafverfolger, der namentlich nicht genannt werden wollte, der Zeitung. Da dem 23-Jährigen keine Spionageaktivitäten nachgewiesen werden konnten, wurde keine Anklage gegen ihn erhoben. Er hatte jedoch zugegeben, sich illegal in den USA aufgehalten zu haben und wurde deshalb des Landes verwiesen. Er wurde am Montag nach New York gebracht und von dort aus einen Tag später nach Russland ausgeflogen

Schnell aufgefallen

Der Mann lebte erst seit Oktober in den USA. Er muss allerdings schon von Anfang an Verdacht erregt haben, denn die US-Bundespolizei (Federal Bureau of Investigaton, FBI) heftete sich nach Auskunft des Strafverfolgers schon bald nach seiner Ankunft an seine Fersen. Nach FBI-Erkenntnissen konnte er keine wertvollen Informationen sammeln.

Die Verhaftung und Abschiebung des Mannes steht im Zusammenhang mit der Aufdeckung eines Spionagerings Ende Juni 2010. Das FBI hatte zehn Menschen unter dem Verdacht, für Russland spioniert haben, festgenommen, ein weiterer war in Zypern von den dortigen Behörden festgenommen worden. Die zehn in den USA verhafteten Männer und Frauen bekannten sich Ende vergangener Woche vor einem US-Gericht der Spionage schuldig. Sie wurden wenige Stunden später gegen vier Männer ausgetauscht, die in Russland wegen Agententätigkeit für die USA langjährige Haftstrafen verbüßten.

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Usa_klein 19. Jul 2010

ja das sehe ich auch so, vermutlich wurde da etwas vorbereitet/und doch spioniert ....

Dieser Name... 15. Jul 2010

Wenn der Russe jetzt noch eine Zeitreise macht dann versteh ich warum in den 50er-80er...

Trollerkenner 15. Jul 2010

Troll <--> "Azz" Wo ist der Unterschied?

Meckermann 15. Jul 2010

..., dass er keine Informationen sammeln konnte! Dann haben die Russen zumindest eine...



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