Abo
  • Services:
Anzeige
Kampfroboter von Samsung (Bild: Samsung)
Kampfroboter von Samsung (Bild: Samsung)

Koreanische Grenze

Roboter gegen Kim Jong Ils Truppen

An eine der am strengsten bewachten Grenzen der Welt werden möglicherweise bald Roboter geschickt: Südkorea testet den Einsatz von ferngelenkten Robotern. Sie sind mit Überwachungstechnik und einer Schnellfeuerwaffe ausgerüstet.

Bewaffnete Roboter sollen künftig aufpassen, dass kein Unbefugter die Grenze zwischen Nord- und Südkorea passiert. Sie werden auf der Südseite der Grenze patrouillieren und sollen Eindringlinge aus dem Norden abfangen, berichtet die konservative südkoreanische Tageszeitung Chosun Ilbo.

Anzeige

Sensoren und Waffe

Ausgestattet sind die Roboter mit Überwachungstechnik wie Kameras, Mikrofonen, Wärme- und Bewegungssensoren. Außerdem sind sie mit einem 40-mm-Maschinengranatwerfer bewaffnet. Die Roboter werden von einem Kontrollraum aus ferngesteuert. Dorthin senden sie ihre Daten, und dort wird auch die Entscheidung über den Einsatz der Waffe getroffen.

Derzeit führt die südkoreanische Armee Tests mit einem Roboter durch. Sind sie erfolgreich, sollen ab Ende des Jahres zwei der umgerechnet rund 260.000 Euro teuren Maschinen an der Grenze Wache schieben. Es sei nicht geplant, menschliche Grenztruppen komplett durch Roboter zu ersetzen, teilte das südkoreanische Verteidigungsministerium mit. Aber die Maschinen ermöglichten es, die Grenze, die in Korea Militärische Demarkationslinie (MDL) genannt wird, mit weniger Personal besser zu bewachen. Das sei nötig, da die Geburtenrate in Südkorea sinkt.

Überläufer als Auslöser

Anlass für das Roboterprogramm war ein Zwischenfall vor fünf Jahren: 2004 waren Teile des Stacheldrahtzauns entlang der MDL abgebaut worden. Im Jahr darauf nutzte ein nordkoreanischer Soldat die weniger stark gesicherte Grenze zur Desertion. Das südkoreanische Militär beschloss daraufhin die Entwicklung von Überwachungsrobotern für den Grenzschutz. Der Mischkonzern Samsung stellte 2007 einen dafür geeigneten Roboter vor.

Südkorea gehört zu den führenden Ländern, die Roboter herstellen. Bekannt ist etwa das Korea Advanced Institute of Science and Technology (Kaist), das den humanoiden Roboter Hubo entwickelte, für den der US-Robotiker David Hanson das Gesicht Albert Einsteins modelliert hat. Die südkoreanische Regierung sieht in der Robotik eine künftige Schlüsselindustrie. Im Herbst dieses Jahres sollen in Incheon, knapp 30 km westlich der Hauptstadt Seoul, die Bauarbeiten für den ersten Roboter-Themenpark der Welt beginnen.


eye home zur Startseite
Der Kaiser! 26. Nov 2011

Mit "brauner" ist ein Pferd gemeint.

Valentin Heinitz 21. Jul 2010

Und einige Bobs sind vielleicht gar keine Builders, sondern Wissenschaftliche/PR...

Bullet No. 1 15. Jul 2010

Die kommen in der Regel nicht direkt über die nord-/südkoreanische Grenze...ist jetzt...

asdfasdfa 15. Jul 2010

Hast du den Artikel gelesen? Ja es ist von Samsung, steht im Text. Ja, es gibt ihn schon...

asfasf 15. Jul 2010

kt


Science Fiction Kult / 14. Jul 2010



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ROHDE & SCHWARZ GmbH & Co. KG, München
  2. SSI Schäfer Automation GmbH, Giebelstadt
  3. VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Berlin
  4. Smartsteuer GmbH, Hannover


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 12,85€ + 5€ FSK18-Versand
  2. 49,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. PowerVR 9XE/9XM und PowerVR 2NX

    Imagination Technologies bringt eigenen AI-Beschleuniger

  2. Auslastung

    Wenn es Abend wird im Kabelnetz

  3. Milliarden-Deal

    Google kauft Smartphone-Teile von HTC

  4. MPEG

    H.265-Nachfolger kann 30 bis 60 Prozent Verbesserung bringen

  5. Liberty Global

    Giga-Standard Docsis 3.1 kommt im ersten Quartal 2018

  6. Apache-Sicherheitslücke

    Optionsbleed bereits 2014 entdeckt und übersehen

  7. Tianhe-2A

    Zweitschnellster Supercomputer wird doppelt so flott

  8. Autonomes Fahren

    Japan testet fahrerlosen Bus auf dem Land

  9. Liberty Global

    Unitymedia-Mutterkonzern hat Probleme mit Amazon

  10. 18 Milliarden Dollar

    Finanzinvestor Bain übernimmt Toshibas Speichergeschäft



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Wireless Qi: Wie die Ikealampe das iPhone lädt
Wireless Qi
Wie die Ikealampe das iPhone lädt
  1. Noch kein Standard Proprietäre Airpower-Matte für mehrere Apple-Geräte

E-Paper-Tablet im Test: Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
E-Paper-Tablet im Test
Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
  1. Smartphone Yotaphone 3 kommt mit großem E-Paper-Display
  2. Display E-Ink-Hülle für das iPhone 7

Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test: Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test
Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
  1. Adware Lenovo zahlt Millionenstrafe wegen Superfish
  2. Lenovo Smartphone- und Servergeschäft sorgen für Verlust
  3. Lenovo Patent beschreibt selbstheilendes Smartphone-Display

  1. Re: "Vodafone sieht sich nicht betroffen"

    Graveangel | 08:58

  2. Re: Vodafone Cable in Berlin Verbindungsabbrüche

    server07 | 08:57

  3. Re: 50Mbit und guter Ping 24/7/365 Telekom...

    metal1ty | 08:56

  4. Re: von denen sechs sitzen können

    futureintray | 08:56

  5. Re: Wird ein Mythos wiederlegt...

    Markus08 | 08:54


  1. 09:00

  2. 08:00

  3. 07:10

  4. 07:00

  5. 18:10

  6. 17:45

  7. 17:17

  8. 16:47


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel