Abo
  • IT-Karriere:

Microsofts Patchday

Sicherheitsloch in Windows 2000 bleibt für immer offen

Wie angekündigt beseitigt Microsoft diesen Monat mit vier Patches fünf Sicherheitslöcher in Windows und Office. Wie zu befürchten war, bleibt das seit einer Woche bekannte Sicherheitsleck in Windows 2000 für alle Zeiten bestehen, weil es keinen Support mehr für Windows 2000 gibt.

Artikel veröffentlicht am ,
Microsofts Patchday: Sicherheitsloch in Windows 2000 bleibt für immer offen

Von Microsoft liegen keine neuen Erkenntnisse zum offenen Sicherheitsloch in Windows 2000 und XP vor. In jedem Fall wird der Fehler in Windows 2000 nicht mehr beseitigt, weil Microsoft den Support für Windows 2000 beendet hat. Das Sicherheitsleck erlaubt Angreifern das Ausführen von Programmcode und hat von Secunia eine mittlere Gefahrenstufe erhalten. Derzeit ist nicht bekannt, ob die Sicherheitslücke bereits aktiv ausgenutzt wird.

Stellenmarkt
  1. mobileX AG, München
  2. operational services GmbH & Co. KG, verschiedene Standorte

Zum Patchday beseitigt Microsoft zwei bekannte Windows-Sicherheitslücken. Seit Mai 2010 ist ein Sicherheitsloch in den 64-Bit-Versionen von Windows 7 und Windows Server 2008 R2 bekannt, das nun mit einem Patch geschlossen werden soll. Der Fehler steckt in der cdd.dll von Windows und erlaubt Angreifern mit Hilfe einer präparierten Bilddatei das Ausführen beliebigen Programmcodes. Das Risiko für Windows-7-Systeme soll dabei höher sein als für Rechner mit Windows Server 2008 R2. Auch Windows Embedded Standard 7 ist von dem Sicherheitsleck betroffen.

Das andere offene Sicherheitsloch steckt in Windows' Hilfe- und Supportcenter und ist seit Juni 2010 bekannt. Von dem Fehler sind Windows XP und Windows Server 2003 betroffen. Angreifer können auch diesen Fehler zum Ausführen von Programmcode missbrauchen. Opfer müssen dazu lediglich eine entsprechend manipulierte Webseite öffnen. Das Sicherheitsleck wird bereits aktiv ausgenutzt und sollte mit dem bereitgestellten Patch umgehend geschlossen werden.

Drei gefährliche Sicherheitslücken in Office-Software

Zwei bisher nicht bekannte und als gefährlich eingestufte Sicherheitslecks befinden sich in Office 2003 sowie 2007. Die Fehler stecken in den ActiveX-Steuerelementen der Datenbank-Software Access und erlauben beliebige Codeausführung. Angriffe können über eine präparierte Webseite oder eine manipulierte E-Mail vorgenommen werden. Mit dem Patch sollen beide Sicherheitslücken nun beseitigt werden.

Mit dem Patchday wird ein weiteres Sicherheitsloch in Microsofts Office-Software beseitigt. Der Fehler betrifft Outlook und kann ebenfalls zur Ausführung von Schadcode verwendet werden. Office XP, 2003 sowie 2007 sind von dem Fehler betroffen. Angriffe sind möglich, indem Opfer dazu verleitet werden, mit Outlook speziell gestaltete E-Mails zu öffnen. Das Sicherheitsleck war bislang nicht bekannt und wird nun mit einem Patch beseitigt.

Support-Ende von Windows XP mit Service Pack 2

Parallel zum Support-Aus von Windows 2000 endet auch der Support von Windows XP mit Service Pack 2. Wenn Windows-XP-Anwender nicht auf eine andere Windows-Version wechseln wollen, sollten sie das Service Pack 3 für Windows XP installieren. Dafür bietet Microsoft weiter Support an.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. (-75%) 14,99€
  3. (-75%) 3,75€
  4. 2,19€

QDOS 15. Jul 2010

Wenn du nur ein wenig Ahnung hättest, wüstest du dass KEINE komplexe Software fehlerfrei...

QDOS 15. Jul 2010

Naja, dass sie die Sourcen der DOS-Linie aka 9X vernichtet haben traue ich ihnen schon zu...

lalelu 15. Jul 2010

Wo in der Leistungsbeschreibung steht, dass da keine Sicherheitslücken drinnen sind? Und...

feuerpferd 14. Jul 2010

Achso, sorry. LAs sich so, als hättest du es im professionellen Unternehmenseinsatz...

Linux User 14. Jul 2010

Win 3.11 hatte noch keinen IP-Stack, ist also uninteressant und die anderen beiden sind...


Folgen Sie uns
       


Zenbook Pro Duo - Hands on

Braucht man das? Gut aussehen tut das Zenbook Pro Duo jedenfalls.

Zenbook Pro Duo - Hands on Video aufrufen
FPM-Sicherheitslücke: Daten exfiltrieren mit Facebooks HHVM
FPM-Sicherheitslücke
Daten exfiltrieren mit Facebooks HHVM

Server für den sogenannten FastCGI Process Manager (FPM) können, wenn sie übers Internet erreichbar sind, unbefugten Zugriff auf Dateien eines Systems geben. Das betrifft vor allem HHVM von Facebook, bei PHP sind die Risiken geringer.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. HHVM Facebooks PHP-Alternative erscheint ohne PHP

Forschung: Mehr Elektronen sollen Photovoltaik effizienter machen
Forschung
Mehr Elektronen sollen Photovoltaik effizienter machen

Zwei dünne Schichten auf einer Silizium-Solarzelle könnten ihre Effizienz erhöhen. Grünes und blaues Licht kann darin gleich zwei Elektronen statt nur eines freisetzen.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. ISS Tierbeobachtungssystem Icarus startet
  2. Sun To Liquid Solaranlage erzeugt Kerosin aus Sonnenlicht, Wasser und CO2
  3. Shell Ocean Discovery X Prize X-Prize für unbemannte Systeme zur Meereskartierung vergeben

Erasure Coding: Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
Erasure Coding
Das Ende von Raid kommt durch Mathematik

In vielen Anwendungsszenarien sind Raid-Systeme mittlerweile nicht mehr die optimale Lösung. Zu langsam und starr sind sie. Abhilfe schaffen können mathematische Verfahren wie Erasure Coding. Noch existieren für beide Techniken Anwendungsgebiete. Am Ende wird Raid aber wohl verschwinden.
Eine Analyse von Oliver Nickel

  1. Agentur für Cybersicherheit Cyberwaffen-Entwicklung zieht in den Osten Deutschlands
  2. Yahoo Richterin lässt Vergleich zu Datenleck platzen

    •  /