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Firefox: Jägermonkey überholt Tracemonkey

Firefox

Jägermonkey überholt Tracemonkey

Mozilla kommt bei der Entwicklung seiner neuen Javascript-Engine Jägermonkey voran. Die aktuellen Entwicklerversionen sind in Googles V8-Benchmark mittlerweile schneller als die in Firefox 3.6 verwendete Tracemonkey-Engine.

In Sachen Javascript-Performance ist Firefox mittlerweile ins Hintertreffen geraten, in den Benchmarks liegen Opera, Safari, Chrome und auch die ersten Vorabversionen des Internet Explorer 9 deutlich vor Mozillas Browser. Zwar ist der von Mozilla mit Tracemonkey verfolgte Ansatz des Tracings grundsätzlich schneller als die einfachere Herangehensweise der Konkurrenz, nur kann das Tracing in vielen real vorkommenden Situationen nicht genutzt werden. Firefox greift dann auf seinen alten Javascript-Interpreter zurück, der deutlich langsamer ist. Die Konkurrenz setzt hingegen komplette Methoden in Assembler um, was zwar langsamer ist als Tracing, aber sehr viel häufiger genutzt werden kann.

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Jägermonkey soll hier aufholen und den bei der Konkurrenz gut funktionierenden Ansatz mit Tracing verknüpfen. Statt entweder sehr schnell oder sehr langsam zu sein, soll Jägermonkey sehr schnell (Tracing) und oder zumindest schnell sein, eben wenn das Tracing nicht zum Tragen kommt.

Dabei haben die Entwickler jetzt einen wichtigen Punkt erreicht: Jägermonkey ist in Googles Javascript-Benchmark erstmals schneller als Tracemonkey und im Laufe der weiteren Entwicklung soll der Geschwindigkeitsvorsprung von Jägermonkey weiter wachsen.

Dabei wurde die Entwicklung von Jägermonkey einmal komplett über den Haufen geworfen, ein von Grund auf neuer Compiler geschrieben, und es wurden die ersten Maßnahmen zur Geschwindigkeitssteigerung integriert.

Lokale Variablen können nun in Registern gehalten werden, Konstanten und Typ-Informationen werden besser weitergegeben, Referenzen auf globale Variablen und Closures sind dank polymorpher Inline-Caches deutlich schneller und es gibt mehr schnelle Pfade für oft vorkommende Nutzungsmuster.

Eine schwierige Aufgabe steht den Entwicklern noch bevor: Sie müssen ihren Tracer in die neue Engine integrieren und dazu festlegen, wann welche Technik genutzt werden soll. Denn nur eine optimale Abstimmung sorgt dafür, dass die unterschiedlichen Techniken im realen Einsatz zusammen schneller sind, nicht langsamer.

Der Zeitplan für die Entwicklung von Jägermonkey ist knapp, schließlich soll die neue Engine mit Firefox 4.0 veröffentlicht werden, der für Oktober/November 2010 geplant ist. Spätestens am 1. September 2010 soll sie im Entwicklunsgzweig von Firefox 4 landen, schreibt Jägermonkey-Entwickler David Anderson in einem Blogeintrag.


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6t 15. Jul 2010

So instabil wie FF läuft auch kein Wunder.

Hades32 14. Jul 2010

"...ist der von Mozilla mit Tracemonkey verfolgte Ansatz des Tracings grundsätzlich...

fdsa 14. Jul 2010

-----------------------------------------------------------------In Zukunft wird der...

Stebs 14. Jul 2010

In einem anderen Thread hier habe ich ihm die Funktionsweise dann doch nochmal...

Der Kaiser! 14. Jul 2010

Gibbet das auch für GCC? Macht das Sinn?



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