Abo
  • Services:

Zugangsdaten in Gefahr

Browser-Erweiterungen nicht blind vertrauen

Auch wenn Google Chrome als sehr sicherer Browser gelten mag - es ist dennoch Vorsicht angebracht. Der Entwickler Andreas Grech hat demonstriert, wie sich mit einer Google-Chrome-Extension in Webseiten eingegebene Zugangsdaten ausspähen lassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Zugangsdaten in Gefahr: Browser-Erweiterungen nicht blind vertrauen

Der auf Malta lebende Andreas Grech zeigt mit Beispielcode, dass es auch bei Google Chrome über Extensions möglich ist, unter anderem Benutzernamen und Passwörter auszulesen. Die Schadsoftware könnte sie dann etwa über E-Mail verschicken. Grech hat das mit seinen privaten Login-Daten bei Gmail, Facebook, Twitter und anderen bekannten Webseiten erfolgreich ausprobiert - im Google-Chrome-Repository ist seine Test-Extension nicht gelandet.

Stellenmarkt
  1. Delta Energy Systems (Germany) GmbH, Teningen
  2. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, München

Das Auslesen von in Formulare eingegebenen Daten ist für die in Javascript und HTML geschriebenen Chrome-Extensions möglich, weil sie Zugriff auf das Document Object Model (DOM) erhalten. Immer wenn ein Nutzer ein Formular absendet, versucht Grechs einfache Erweiterung Username und Passwort abzufangen. Über einen Ajax-Aufruf werden sie dann inklusive einer E-Mail an Grech geschickt, danach wird dann das Formular ordnungsgemäß übermittelt, damit dem Benutzer nichts auffällt.

Grech will mit seinem Proof-of-Concept-Code vor allem den sorglosen Mitmenschen zeigen, dass das Thema Browsersicherheit nicht unterschätzt werden darf. Nur sehr wenige würden darüber nachdenken, was in einem Script vor sicht geht. Anderen Browser könnten ebenso anfällig für diesen Angriff sein, so Grech im eigenen Blog - wo auch der Beispielcode zu finden ist. Er habe sich aber für eine Demonstration mit Google Chrome entschieden, weil der Browser als der derzeit "sicherste Browser" gelte. Das will Grech nicht abstreiten, aber mahnt dazu, dennoch nicht blind fremder Software zu vertrauen, die in den Browser installiert wird.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Logan, John Wick, Alien Covenant, Planet der Affen Survival)
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

Clint Westwood 15. Jul 2010

Wayne interessierts?

lxg 13. Jul 2010

Uff, kann ich gerade nicht genau sagen. Ich vermute schon, dass sich hinter $.ajax ein...

Heinze 12. Jul 2010

Wie man sieht hat keiner verstanden worauf du hinaus willst. Ja Erweiterungen sind...

Dick Darlington 12. Jul 2010

CHAP? Eigentlich müsste doch nur die Antwort auf eine Challenge übermittelt werden, und...

geronimo89 12. Jul 2010

Finde den Beitrag auch sehr schwach, da es wirklich ganz und garnicht erstaunlich ist...


Folgen Sie uns
       


Geforce RTX 2070 - Test

Wir haben uns zwei Geforce RTX 2070, eine von Asus und eine von MSI, angeschaut. Beide basieren auf einem TU106-Chip mit 2.304 Shader-Einheiten und einem 256-Bit-Interface mit GByte GDDR6-Speicher. Das Asus-Modell hat mehr Takt und ein höhere Power-Target sowie eine leicht bessere Ausstattung, die MSI-Karte ist mit 520 Euro statt 700 Euro aber günstiger. Beide Geforce RTX 2070 schlagen die Geforce GTX 1080 und Radeon RX Vega 64.

Geforce RTX 2070 - Test Video aufrufen
Yuneec H520: 3D-Modell aus der Drohne
Yuneec H520
3D-Modell aus der Drohne

Multikopter werden zunehmend auch kommerziell verwendet. Vor allem machen die Drohnen Luftbilder und Inspektionsflüge und vermessen. Wir haben in der Praxis getestet, wie gut das mit dem Yuneec H520 funktioniert.
Von Dirk Koller


    Requiem zur Cebit: Es war einmal die beste Messe
    Requiem zur Cebit
    Es war einmal die beste Messe

    Nach 33 Jahren ist Schluss mit der Cebit und das ist mehr als schade. Wir waren dabei, als sie noch nicht nur die größte, sondern auch die beste Messe der Welt war - und haben dann erlebt, wie Trends verschlafen wurden. Ein Nachruf.
    Von Nico Ernst

    1. IT-Messe Die Cebit wird eingestellt

    Drahtlos-Headsets im Test: Ohne Kabel spielt sich's angenehmer
    Drahtlos-Headsets im Test
    Ohne Kabel spielt sich's angenehmer

    Sie nerven und verdrehen sich in den Rollen unseres Stuhls: Kabel sind gerade bei Headsets eine Plage. Doch gibt es so viele Produkte, die darauf verzichten können. Wir testen das Alienware AW988, das Audeze Mobius, das Hyperx Cloud Flight und das Razer Nari Ultimate - und haben einen Favoriten.
    Ein Test von Oliver Nickel

    1. Sieben Bluetooth-Ohrstöpsel im Test Jabra zeigt Apple, was den Airpods fehlt
    2. Ticpods Free Airpods-Konkurrenten mit Touchbedienung kosten 80 Euro
    3. Bluetooth-Ohrstöpsel im Vergleichstest Apples Airpods lassen hören und staunen

      •  /