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Windows 7: Fast die Hälfte der Nutzer verwendet die 64-Bit-Installation

Bei 46 Prozent aller Windows-7 -Installationen handelt es sich um die 64-Bit-Ausführung des Betriebssystems. Die 64-Bit-Version von Windows Vista nutzen nur 11 Prozent der Anwender, bei Windows XP sind es noch weniger.
/ Ingo Pakalski
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Nach einer aktuellen Erhebung Microsofts(öffnet im neuen Fenster) vom Juni 2010 nutzen 46 Prozent der Windows-7-Anwender das Betriebssystem in der 64-Bit-Ausführung. Die Mehrzahl von 54 Prozent setzt weiterhin auf die 32-Bit-Version.

Deutlich schlechter sieht das Verhältnis bezüglich 64 Bit bei Windows Vista und erst recht bei Windows XP aus. Windows Vista wird von 89 Prozent der Nutzer in der 32-Bit-Version verwendet. Lediglich 11 Prozent nutzen das Betriebssystem in der 64-Bit-Variante – und das 3,5 Jahre nach dem Vista-Marktstart. Weniger als 1 Prozent der Windows-XP-Anwender setzen die 64-Bit-Ausführung ein, die überwiegende Mehrheit arbeitet mit einer 32-Bit-Version.

Die deutlich stärkere Verbreitung von 64-Bit-Versionen von Windows 7 erklärt sich Microsoft mit einem Preisrutsch bei den RAM-Preisen in den letzten Jahren. Hersteller können ihre Geräte mit mehr Speicher bestücken und machen davon auch Gebrauch. Zudem steige die Menge an Prozessoren, die 64-Bit-Betriebssysteme unterstützen.

Während ein 32-Bit-System maximal 4 GByte Arbeitsspeicher verwalten kann, sind es im Falle von Windows 7 mit einem 64-Bit-System bis zu 192 GByte RAM. Immer mehr Gerätehersteller böten ihre Produkte zudem gleich mit der 64-Bit-Version von Windows 7 an, was ebenfalls den höheren Zuspruch zur 64-Bit-Version im Unterschied zu früheren Windows-Versionen erklären könnte.


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