World of Warcraft: Für Cataclysm schrumpfen die Talentbäume

"Konzentrierte Coolness" nennt ein Blizzard-Mitarbeiter mit dem Nichtklarnamen Wrocas den Grundgedanken hinter dem neuen Konzept für die Gestaltung der Talentbäume in World of Warcraft . Was er mit dieser Coolness genau meint, ist unklar – eindeutig ist jedoch, dass die Entwickler für Cataclysm einschneidende Änderungen planen. Es gibt künftig statt 51 nur noch 31 Talente pro Fähigkeitenbaum, und statt dem Spieler einen Talentpunkt bei jedem Stufenaufstieg ab Level 10 zu gönnen, gibt es sie künftig nur noch ungefähr halb so oft – insgesamt 41 bis zu Stufe 85.

"Viele der langweiligen oder extrem spezialisierten Talente werden gestrichen, wobei wir nichts entfernen möchten, das eine Auswirkung auf eure Zauber- oder Fähigkeitsrotationen hat" , schreibt Wrocas im Forum(öffnet im neuen Fenster) . Spieler sollen sich außerdem früher spezialisieren: Bevor sie den ersten Talentpunkt in eine Fähigkeit investieren, müssen sie sich für einen der drei Bäume pro Klasse entscheiden. Der soll gleich die für die Subklasse benötigten passiven Boni und Ähnliches – etwa mehr Feuerschaden für einen Feuermagier – sowie eine charakteristische Fähigkeit bieten, die zuvor tiefer in den Talentbäumen vergraben war. Nachteil: Der Spieler muss erst 31 Talentpunkte in seinen Hauptbaum stecken, bevor er die restlichen zehn Punkte anderweitig ausgeben kann – das wäre ab Stufe 70.
Ziel ist es laut Blizzard, die Talentbäume übersichtlicher und kompakter zu gestalten, aber die Auswirkungen der Talente stärker spürbar zu machen. Außerdem soll der Unterschied zwischen PvE- und PvP-Talenten geringer ausfallen, so dass Spieler sich nicht mehr im gleichen Maße wie bisher zwischen zwei unterschiedlichen Skillungen entscheiden müssen.