Abo
  • Services:

Perfect Citizen

US-Regierung plant Schutzschild gegen Cyberattacken

Öffentliche und private Betreiber von kritischen Infrastrukturen in den USA sollen künftig besser geschützt werden. In deren Computersystemen sollen Sensoren installiert werden, die Angriffe erkennen und melden sollen.

Artikel veröffentlicht am ,
Perfect Citizen: US-Regierung plant Schutzschild gegen Cyberattacken

Die US-Regierung plant ein Cyberabwehrprogramm für staatliche und private Betreiber von kritischen Infrastrukturen, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf Quellen, die mit der Materie vertraut sind. Federführend für das Projekt, das den Namen Perfect Citizen trägt, ist der US-Geheimdienst National Security Agency (NSA).

Sensoren erkennen Angriffe

Stellenmarkt
  1. MorphoSys AG, Planegg
  2. Bayerisches Landesamt für Steuern, Nürnberg

Vorgesehen sei, in den Computersystemen der Betreiber Sensoren anzubringen, die auf ungewöhnliche Aktivitäten reagieren. So sollen sie Cyberattacken auf die Systeme erkennen. Es sei jedoch nicht geplant, dass die Sensoren die Computersysteme dauerhaft überwachen. Die gewonnenen Daten sollen dazu genutzt werden, Cyberattacken aufzuklären - so wie Google nach den Angriffen auf seine Systeme Anfang des Jahres die NSA um Hilfe bei der Aufklärung gebeten hatte.

Perfect Citizen ist vor allem für ältere Steuerungssysteme gedacht, die eingerichtet und erst später vernetzt wurden, weshalb auf Sicherheit weniger Wert gelegt wurde. Da es über solche Systeme keine Angaben gibt, ist das Ausmaß des Problems derzeit noch überschaubar. Ein Programm wie dieses sei deshalb überfällig gewesen, sagte ein Angehöriger des US-Militärs der Zeitung. Er befürchtet mit der Installation der Sensoren auch kein Eindringen in die Privatsphäre. Was im Rahmen des Programms geplant sei, sei kein größerer Eingriff in die Privatsphäre, als ihn die Kameras von Verkehrsleitsystemen an Hauptverkehrsstraßen darstellten.

Millionenauftrag für Raytheon

Das Projekt befindet sich noch in einem frühen Stadium. Deshalb sei derzeit noch nicht klar, welche Systeme überwacht und wie die Daten gesammelt werden sollen. Als Erstes dürften Systeme in Perfect Citizen einbezogen werden, bei denen die Auswirkungen eines Angriffes besonders groß wären. Dazu zählen die Flugsicherung, das Stromnetz oder Atomkraftwerke. Der US-Rüstungskonzern Raytheon soll laut dem Bericht bereits einen Auftrag über 100 Millionen US-Dollar erhalten haben. Dazu wollten sich jedoch weder das Unternehmen noch die NSA äußern.

Die Sicherheitsbehörden in den USA beobachten seit längerem Angriffe auf Computersysteme von Versorgungseinrichtungen. Im vergangenen Jahr fanden Computerspezialisten der US-Regierung Schadsoftware bei Energieversorgern: Cyberspione waren in die Elektrizitätsversorgung eingedrungen und hatten dort Software installiert, mit deren Hilfe sie die Stromversorgung hätten unterbrechen können. Die US-Behörden beschuldigen in diesen Fällen meist China und Russland. Beide Länder weisen die Vorwürfe ebenso regelmäßig zurück.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,25€
  2. (nur für Prime-Mitglieder)
  3. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

Atalanttore 12. Jul 2010

1. Warum schreibst du von "wir"? 2. Deutschland ist nicht "schon immer...

Geschwurbel 09. Jul 2010

Was? Du schaffst es tatsächlich, nicht zu verstehen was Content Filtering bedeutet...

Dikus 08. Jul 2010

Hiho, Kenn ich bereits aus Filmen aus den 80ern. Ergebnis war, das die Menschen...

Fregl 08. Jul 2010

Mir ist nicht wohl dabei wenn die Amis uns Europäer beschützen wollen. Und bei euch in...


Folgen Sie uns
       


Vampyr - Fazit

Vampyr überzeugt uns relativ schnell im Test. Nach einer Weile flacht die Blutsaugerei aber wegen langweiliger Gespräche und Probleme mit der Kameraführung ab.

Vampyr - Fazit Video aufrufen
Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  2. US Space Force Planlos im Weltraum
  3. Gewalt US-Präsident Trump will Gespräch mit Spielebranche

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

    •  /