Abo
  • Services:

Bitte nicht stören

Ford will Fahrer vor Ablenkung schützen

Da Telefonate und SMS beim Autofahren stören und gefährlich werden können, wird Ford künftige Automobile mit einem Bitte-nicht-stören-Knopf bestücken. Darüber hinaus sollen während der Fahrt bestimmte Kommunikationsdienste gesperrt werden oder nur noch über Sprachbefehle zur Verfügung stehen.

Artikel veröffentlicht am ,

In den USA wird Ford bestimmte 2011er Automodelle mit einem verbesserten Ford Sync bestücken. Das überarbeitete Kommunikations- und Unterhaltungssystem soll mit Hilfe des Bluetooth-Profils MAP (Message Access Profile) mit mehr Mobiltelefonen zusammenarbeiten, damit mehr Fahrer als bisher in der Lage sind, sich eingehende Kurznachrichten durch die Freisprecheinrichtung vorlesen zu lassen.

Stellenmarkt
  1. MorphoSys AG, Planegg
  2. Bayerisches Landesamt für Steuern, Nürnberg

Beim aktuellen Sync ist das Auslesen der Textnachrichten laut Ford nur mit wenigen Handymodellen möglich. Das soll sich mit MAP ändern - sofern die Mobiltelefonhersteller zügig auf die von der Bluetooth SIG empfohlene, aber nicht vorgeschriebene Protokollerweiterung setzen und ihre Geräte dazu kompatibel machen. MAP regelt, wie E-Mails, SMS und MMS zwischen Geräten ausgetauscht werden und ist speziell für die Zusammenarbeit von Automobil-Freisprecheinrichtungen und Smartphones gedacht.

Blackberry unterstützt MAP

Ford hat mit Research in Motion (RIM) bereits einen Partner gefunden, der MAP und Sync künftig mit seinen Blackberry-Smartphones unterstützen will. Nun will der Automobilhersteller auch andere Mobiltelefonhersteller ermuntern, das Profil zu unterstützen.

An Sync angebundene Mobiltelefone sollen sich mit einem Bitte-nicht-stören-Knopf ruhigstellen lassen. Der Knopf soll als Erstes in den 2011er Modellen des Ford Edge und Lincoln MKX zu finden sein. Ist die Funktion aktiviert, werden Textnachrichten zwar von Sync entgegengenommen und gespeichert, aber ebenso wie Anrufe nicht zum Fahrer durchgestellt. Anrufe werden auf den Anrufbeantworter umgeleitet. Der Fahrer kann dennoch über die Sync-Spracherkennung Telefonate einleiten und zudem anders als bei ausgeschaltetem Handy Notrufe absetzen.

Beschränkung zur Unfallvermeidung

Ford ist zudem ab den neuen 2011er Modellen restriktiver mit der Kommunikation während der Fahrt. Von Hause aus werden dann Menüs und Funktionen blockiert, die für die Steuerung des Autos nicht nötig oder ablenkend sind. So werden beispielsweise keine Point-of-Interest-Testberichte mehr beim Fahren angezeigt, das gilt auch für Sportergebnisse, das Kinoprogramm oder Ski-Wetterberichte von Informationsdiensten. Die manuelle Texteingabe wird bei der Fahrt deaktiviert, zugunsten der Sprachsteuerung - auch bei der Navigation. Beim Navigationssystem und den Telefonoptionen werden zudem die zur Verfügung stehenden Optionen beschränkt.

Ist das Telefon während der Fahrt noch nicht mit Sync verbunden, muss der Fahrer erst anhalten, um das Pairing über Bluetooth vorzunehmen. Auch die manuelle Erweiterung des Telefonbuchs wird unterbunden und die eingetroffenen Textnachrichten werden nicht auf dem Bildschirm angezeigt. Das Abwenden des Blicks vom Straßenverkehr soll die Hauptursache bei Unfällen sein - und nahezu ein Drittel der US-amerikanischen Erwachsenen und Teenager mit Fahrerlaubnis widmet sich beim Fahren ihren SMS.

Entsprechend wird während der Fahrt auch das Webbrowsing auf dem Fahrzeugbildschirm unterbunden, ebenso wie die Wiedergabe von Fotos, Videos und Titelbildern aus der Musiksammlung.

Die neuen Sicherheitsfunktionen für die automobile Kommunikation sollen mit den Optionen Myford und Mylincoln Touch zur Verfügung stehen. Der Zugang zum System wird darüber wie gehabt mit Sprachsteuerung, Touchscreen und Fünf-Wege-Schaltwippe am Lenkrad ermöglicht.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,25€
  2. (nur für Prime-Mitglieder)
  3. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

Flying Circus 08. Jul 2010

ACK. Aber es steht ja im Artikel, daß ein Haufen Erwachsener und Jugendlicher in den US...

MittendrinSieht... 08. Jul 2010

Genau. Und all die Handyoten haben sich ihre Geräte auch deshalb zugelegt, damit man sie...

Todd 08. Jul 2010

All right, pussy, pussy, pussy! Come on in pussy lovers! Here at the Titty Twister we're...

Bundesbürger 08. Jul 2010

"MAP regelt, wie E-Mails, SMS und MMS zwischen Geräten ausgetauscht werden und ist...


Folgen Sie uns
       


Cloudgaming mit dem Fire TV Stick ausprobiert

Wir streamen und spielen mit 60 fps mit dem Fire TV Stick.

Cloudgaming mit dem Fire TV Stick ausprobiert Video aufrufen
Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  2. US Space Force Planlos im Weltraum
  3. Gewalt US-Präsident Trump will Gespräch mit Spielebranche

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

    •  /