Eigenmarke: Notebooksbilliger.de will PCs selbst bauen
Die Bauteile kommen von Markenherstellern aus Asien, der Zusammenbau der PCs erfolgt in Sarstedt bei Hannover, kündigt Notebooksbilliger.de-Chef Arnd von Wedemeyer im Gespräch mit dem Tagesspiegel an: "Auf diese Weise sind wir näher am Markt und können schneller auf Trends reagieren" . Bei vorgefertigten Geräten aus Fernost sei das schwieriger.
Für die PCs der noch namenlosen Eigenmarke will Notebooksbilliger.de 500.000 bis 800.000 Euro in eine neue Fertigungsstraße investieren, die in einem Teil des Lagers in Sarstedt entstehen soll. Rund 20 Mitarbeiter sollen dort zum Start in der Produktion beschäftigt werden.
"Wir gehen davon aus, mit einigen tausend verkauften PCs im Monat zu starten" , sagt Wedemeyer, der hofft, dass die Verkaufszahlen ins "Fünfstellige" wachsen.
Derzeit werden über den Onlineshop monatlich im Schnitt 45.000 Notebooks und 4.000 PCs verkauft. Die PCs der geplanten Eigenmarke sollen 300 bis 3.000 Euro kosten und mit speziellen Softwarepaketen ausgestattet sein. Den Namen der Eigenmarke sollen die Mitglieder von sozialen Netzwerken vorschlagen. Verkauft werden die Systeme dann über den Onlineshop und in Ladengeschäften des Unternehmens.



