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iTunes App Store: Apple sperrt mutmaßlichen Betrüger

Der Entwickler Thuat Nguyen darf seine iPhone -Anwendungen nicht mehr im iTunes App Store verkaufen. Apple wirft ihm vor, auf betrügerische Weise seine Verkäufe gesteigert zu haben.
/ Christian Klaß
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Thuat Nguyen war aufgefallen, weil seine kostenpflichtigen iPhone-Apps und iBook-Buchangebote seit vergangenem Wochenende auffällig häufig gekauft wurden und die Verkaufscharts dominierten. Gleichzeitig meldeten Kunden teils 100 US-Dollar teure iTunes-Rechnungen zu Käufen, die sie nicht selbst getätigt hatten – offenbar hatten Dritte die iTunes-Accounts gehackt .

Nachdem Nguyens Software und Bücher aus iTunes verschwunden waren, hat Apple laut Engadget(öffnet im neuen Fenster) bestätigt, dass der Entwickler nun aus dem App Store ausgesperrt ist. Der Hersteller wirft Nguyen vor, die Lizenzbestimmungen des Entwicklerprogramms zu verletzen, unter anderem durch betrügerisches Kaufverhalten. Damit wirft ihm Apple vor, an den betrügerischen Käufen über fremde Kundenkonten zumindest beteiligt gewesen zu sein.

Gegenüber CNet(öffnet im neuen Fenster) gab ein Apple-Sprecher an, dass die Sicherheit der iTunes-Server nicht kompromittiert war. "Ein extrem kleiner Anteil an Nutzern, etwa 400 der 150 Millionen iTunes-Nutzer – das ist weniger als 0,0003 Prozent der iTunes-Nutzer – war betroffen" , wird ein Unternehmenssprecher zitiert.

Apple rät dazu, bei entwendeten Kreditkarten die eigene Bank zu informieren, die Karte sperren und unautorisierte Transaktionen zurückbuchen zu lassen. Im Verdachtsfall sollte zudem sofort das iTunes-Passwort geändert werden.


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