Designstudie

Canons Wonder Camera mit Giga-Zoom und immer scharf

Mega-Zoom war gestern. Wenn es nach einer von Canon vorgestellten Designstudie geht, hat die Digitalkamera des Jahres 2030 einen fast unendlichen Brennweitenbereich. Zudem soll auch bei Videos jedes Bild so scharf sein, dass es auch als Foto dienen kann.

Artikel veröffentlicht am ,

Canon hat die "Wonder Camera" auf einer Veranstaltung im Rahmen der Expo 2010 in Schanghai vorgestellt. Konkrete technische Daten oder gar einen Erscheinungstermin gibt es nicht: Es handelt sich um eine Designstudie, auch "Concept Camera" genannt. Da Canon auch nach der Vorführung keine Details verriet, widersprechen sich die Berichte von Onlinemedien.

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Zur Auflösung stellen Blogs wie Endgadget erst gar keine Spekulationen an, die Brennweite soll auf Kleinbildverhältnisse umgerechnet aber von einigen Millimetern bis 5.000 Millimeter reichen. Andere Quellen sprechen auch von einem "140x-Zoom".

Im australischen Onlinemagazin Gizmag gibt es ein langes Video von Canons Vorführung, aus dem aber auch nicht klar hervorgeht, welche der Technologien schon in dem Prototypen funktionieren. Die Dame, die die Kamera auf der Bühne präsentiert, trägt einen kleinen Rucksack mit sich, in dem einiges an Technik stecken dürfte; möglicherweise diente dieses Gerät aber auch nur für die Übertragung auf die Displays.

Der Formfaktor der Wonder Camera entspricht aktuellen Bridge-Cameras mit langen Brennweiten, sie ist geschätzt zwischen 15 und 20 Zentimeter lang. Bedient wird die Kamera über einen Touchscreen auf der Rückseite, gezoomt wird über ein Sensorfeld an der Seite des Objektivs. Die teils in Videos, teils live gezeigten Funktionen wie Aufnahme, Wiedergabe und Zoom arbeiteten stets blitzschnell.

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Über den gesamten Brennweitenbereich soll die Kamera stets scharfe Bilder liefern. Ob das nur durch verbesserte Optiken oder auch durch Berechnungen der digitalen Bilder funktioniert, verriet Canon nicht. Genug Rechenleistung für solche Manipulationen dürfte das Gerät haben: Live gezeigt wurde eine Erkennung des Lächelns bei Dutzenden der Zuschauer. Für diese Funktion, die für viel weniger Personen auch aktuelle Kameras schon beherrschen, ist eine komplexe Mustererkennung nötig.

Die Grenzen zwischen Fotografieren und Filmen sollen mit der Wonder Camera verschwimmen. Da auch jedes Einzelbild eines Videos gestochen scharf sein soll, könne sich der Filmer die benötigten Fotos später auch aus einem Video heraussuchen, heißt es bei Gizmag. Ob hinter diesem Versprechen Technologien wie die Omni-Fokus-Kamera stecken, die sich noch im Forschungsstadium befinden, erklärte Canon nicht.

Das ist für solche Vorführungen von Designstudien aber nicht ungewöhnlich. Hersteller von Technikprodukten, auch die Automobilindustrie beispielsweise, loten mit solchen oft realitätsfernen Konzepten aus, wie Kunden und Medien auf Ideen reagieren.

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Kein Kostverächter 07. Jul 2010

Wieso Schrottfirma? OK, bei diversen Peripheriegeräten für Computer stimmt's häufig aber...

Hauptauge 07. Jul 2010

Ohne Endgadget schaffst du auch den Endgegner nicht...

250cc 07. Jul 2010

Die Abbildungsqualität nimmt merklich ab. Heisst natürlich nicht das ein 4x Zoom nun...

schwachmat 07. Jul 2010

Fotos im Olympiastadium das glaubst du doch selbst nicht. 2030 darf man aus...



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