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Barrierefreiheit: Assistenzsysteme ermöglichen Blinden das Autofahren

Barrierefreiheit

Assistenzsysteme ermöglichen Blinden das Autofahren

US-Wissenschaftler haben technische Mittel entwickelt, die es Blinden und Sehbehinderten ermöglichen sollen, ein Auto zu steuern. Sie wollen ein Serienfahrzeug von Ford damit ausstatten. Anfang kommenden Jahres soll es auf einer US-Rennstrecke vorgestellt werden.

Vor einem Jahr haben Wissenschaftler des Virginia Polytechnic Institute and State University (Virginia Tech) ein Konzeptfahrzeug vorgestellt, mit dem Blinde fahren können. Als Nächstes wollen sie ein Serienfahrzeug, einen Ford Escape, mit der Technik ausstatten, die es Blinden ermöglicht, das Fahrzeug zu steuern.

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Nichtvisuelle Schnittstellen

Ein Team von Wissenschaftlern um Dennis Hong, der das Robotics and Mechanisms Laboratory des Virginia Tech leitet, will es mit technischen Hilfsmitteln ausrüsten, die sie nichtvisuelle Schnittstellen nennen. Sie sollen es Blinden und Sehbehinderten ermöglichen, das Auto zu steuern. Hinzu kommt eine vibrierenden Weste, die die Geschwindigkeit anzeigt. Das Lenkrad liefert akustische Hinweise darauf, wie weit der Fahrer eingeschlagen hat.

Der Ford Escape ist eine Geländelimousine, ein sogenanntes Sport Utility Vehicle (SUV). So ein Fahrzeug war auch die Basis für das autonome Auto Odin, mit dem ein Virginia-Tech-Team 2007 an der Darpa Urban Challenge teilnahm. Tatsächlich stammt ein Teil der Ausrüstung des Autos aus diesem Projekt, etwa die laserbasierten Entfernungsmesser.

Selbst fahren statt fahren lassen

Allerdings gehe es in diesem Projekt nicht darum, ein autonomes Auto zu entwickeln, das eine blinde Person chauffiere, erklärt Hong, sondern eben darum, mit den nichtvisuellen Schnittstellen Instrumente zu schaffen, die es der Person ermöglichen, das Fahrzeug selbst zu kontrollieren.

  • Startklar: Das Auto verfügt über Assistenzsysteme, die Blinden das Fahren ermöglichen. (Foto: Virginia Tech)
  • Lasersensoren erfassen, wie weit das Fahrzeug von Hindernissen entfernt ist. (Foto: Virginia Tech)
  • Den Anstoß zu der Entwicklung des Autos lieferte der US-Blindenverband NFB, ... (Foto: Virginia Tech)
  • ... der 2004 die Blind Driver Challenge ins Leben rief. (Foto: Virginia Tech)
  • NFB-Mitglied Majerus testet das Auto. (Foto: Virginia Tech)
Startklar: Das Auto verfügt über Assistenzsysteme, die Blinden das Fahren ermöglichen. (Foto: Virginia Tech)

Der mit der Technik ausgestattete Ford soll am 29. Januar 2011 im Rahmen des 24-Stunden-Rennens in Daytona Beach vorgestellt werden. Dann soll ein blinder Fahrer mit diesem Fahrzeug den Kurs im US-Bundesstaat Florida umrunden.


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rolli 12. Jul 2010

Das System soll mit nicht optischen Hilfsmitteln den blinden ermöglichen selbst zu...

Klugscheisser 07. Jul 2010

Heutige Parkassistenten könnten problemlos vollautomatisch einparken. Das der Fahrer...

Verkehrsopfer 07. Jul 2010

In Deutschland fahren täglich 99% der Autofahrer kompett blind durch die Gegend, was ist...

JaneDoh 06. Jul 2010

Ach der Toyota konnte einfach nicht bremsen! ;D

Kat 06. Jul 2010

Das Problem ist schon immer das Sehen. Wenn die Blinden auf der Rennstrecke bleiben...



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