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Erholung: DRAM-Hersteller Elpida plant Zukäufe

Erholung

DRAM-Hersteller Elpida plant Zukäufe

Kaum hat sich der drittgrößte DRAM-Hersteller Elpida etwas erholt, sind schon Zukäufe geplant. Wachstum soll es besonders bei Speicherchips für Smartphones geben. Das laufende Geschäftsjahr soll einen Rekordgewinn bringen.

Der DRAM-Hersteller Elpida Memory hat sich von der Krise erholt und plant nun sogar Zukäufe. Finanzchef Takehiro Fukuda sagte der Nachrichtenagentur Bloomberg: "Wir suchen nach Möglichkeiten für Übernahmen und Partnerschaften." Er betonte, Elpida müsse sein Produktangebot ausweiten. Geplant seien weitere Speicherprodukte für Mobiltelefone und Chips für Fernsehgeräte. Zudem will der japanische Konzern seinen Schuldenstand reduzieren.

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Elpida hatte im Finanzjahr 2008 einen hohen Verlust geschrieben und brauchte 2009 zum Überleben 30 Milliarden Yen (271 Millionen Euro) von der staatlichen Development Bank of Japan. Fukuda erwartet im laufenden Finanzjahr einen Rekordgewinn und steigenden Umsatz.

Elpida beendete das letzte Finanzjahr am 31. März 2010 mit einem Gewinn von 3,1 Milliarden Yen (28 Millionen Euro) und einem Umsatz von 467 Milliarden Yen (4,22 Milliarden Euro). Im vorangegangenen Finanzjahr hatte der drittgrößte DRAM-Hersteller der Welt einen Verlust von 178,9 Milliarden Yen (1,62 Milliarden Euro) und einen Umsatz von 331 Milliarden Yen (2,99 Milliarden Euro) erwirtschaftet.

Im April 2009 war Elpida so angeschlagen, dass ein Schulterschluss mit dem damals geplanten teilstaatlichen Gemeinschaftsunternehmen Taiwan Memory Company (TMC) vorbereitet wurde, in dem die sechs DRAM-Hersteller Nanya, Inotera, Powerchip Semiconductor, Rexchip Electronics, Promos Technologies und Winbond Electronics aufgehen sollten. Elpida ist über das Joint Venture Rexchip mit Powerchip verbunden. Doch die Taiwan Memory Company scheiterte an Streitigkeiten zur staatlichen Finanzierung und Unstimmigkeiten unter den Herstellern.

Im Mai 2010 beendeten Elpida und Infineon zudem einen langwierigen und erbitterten Streit durch ein gegenseitiges Abkommen zum umfassenden Austausch von Patenten. Ob Zahlungen geleistet wurden, wurde nicht bekanntgegeben.


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